Wachstumsprognose Bundesregierung erwartet Aufschwung

Nach Berechnungen des Bundesfinanzministeriums soll die deutsche Wirtschaft auch im kommenden Jahr um zwei Prozent wachsen. Wichtigste Stütze sei die Binnennachfrage.
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Frauen beim Einkaufsbummel in Hamburg. Quelle: dpa

Frauen beim Einkaufsbummel in Hamburg.

(Foto: dpa)

Berlin/HamburgTrotz zuletzt eingetrübter Konjunkturaussichten rechnet die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge mit einem anhaltenden Wirtschaftswachstum. „Im Jahr 2012 dürfte sich der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland fortsetzen“, zitierte das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ aus einer Analyse des Bundesfinanzministeriums.

Wachstumsmotor solle zunehmend die Inlandsnachfrage sein. In ihren internen Berechnungen gingen die Regierungsfachleute von einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund zwei Prozent im nächsten Jahr aus. Die Bundesregierung hatte im Frühjahr für 2012 ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent in Aussicht gestellt.

Enttäuscht sind die Experten dem Magazin zufolge allerdings über die Entwicklung der vergangenen Monate. „Der Fortgang des Aufschwungs bleibt im Frühsommer dieses Jahres hinter den Erwartungen zurück“, zitierte „Der Spiegel“ weiter aus der Analyse. Überraschend sei, dass die Inlandsnachfrage im zweiten Quartal zur Schwäche geneigt habe. Angesichts der Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf „sind deutlich über drei Prozent hinausgehende BIP-Zuwachsraten als unwahrscheinlich einzustufen“. Zahlreiche Institute und Banken haben ihre Wachstumsprognose für 2011 in den vergangenen Wochen auf 3,0 von rund 3,5 Prozent gesenkt. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ging zuletzt trotz der konjunkturellen Abkühlung von einem Wachstum von rund drei Prozent aus. 2010 war die deutsche Wirtschaft um 3,7 Prozent gewachsen.

  • dapd
  • rtr
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10 Kommentare zu "Wachstumsprognose: Bundesregierung erwartet für 2012 anhaltenden Aufschwung"

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  • @ Toronto

    Mögen Sie keine Unternehmer?

    Obwohl doch seit Jahren die sozialistische Umverteilung von oben nach unten in Deutschland Gang und gäbe ist.

    Leistung lohnt daher nicht wirklich mehr in Deutschland.

    Ich kann nur jedem gut qualifizierten und leistungswilligen Raten das Land zu verlassen !!!

    Gruß vom Marina Blvd., nähe Raffles Place, Downtown Singapore.

    Btw, vielleicht sollten Sie aber auch nur die Lektüre wechseln. Ich empfehle Ihnen die TAZ. Dort finden Sie genug gleichgesinnte !!!

  • Könnte sogar stimmen: Jeder will noch was für sein wertloses Papiergeld!

  • Wieso sollte man nicht glauben, dass die Regierung mit 2 % Plus rechnet? Unglaubwürdig wäre allerdings, wenn berichtet würde dass die Regierung absolut treffsichere Vorhersagen macht - aber das hat niemand berichtet.

  • Das hast Du schon x mal wortgleich geschrieben.
    Lass mich raten: Unternehmer? *wuerg*

  • @GordonGekko (Wall St, guter Film...): Kann ich nur zustimmen, dieses Gejammer und Gepienze, gepaart mit Sozialneid und Aggresssivität geht mir auch auf den Geist...

  • Liebe Bundesregierung,

    Sie müssen erst einmal das Dummvolk austauschen.

    In Deutschland im 21. Jahrhundert sind die meisten Menschen (leider) chronisch depressive Pessimisten, und ins Scheitern verliebte Defätisten !!!

  • Wieder einmal Gehirnwäsche/Verdummungspropaganda....
    Wer glaubt den diesen Quatsch ??
    Und armselig mit solchen Nachrichten eine Zeitung zu füllen - unterstes Niveau....

  • Wenn diese "Regierung" etwas erwartet, ist sicher, dass es nicht eintrifft. Ein klares Signal ist, dass die Industrie die vorher "händeringende" gesuchten MINT-Fachkräfte im Augenblich schon wieder freisetzt.

  • Wenn diese "Regierung" etwas erwartet, ist sicher, dass es nicht eintrifft. Ein klares Signal ist, dass die Industrie die vorher "händeringende" gesuchten MINT-Fachkräfte im Augenblich schon wieder freisetzt.

  • Das ist lächerlich! Deutschland ruiniert durch den geplanten ständigen Rettungsschirm seine Staatsfinanzen und sprengt in gigantischem Ausmaß die eben verabschiedete Schuldenbremse. 50 Mrd. Euro an mittelfristig zusätzlichen Kosten für den Bundeshaushalt. Wer hier noch gegensteuern will, müsste eine Orgie an Einsparungen anstoßen, die mitnichtem im Aufschwung enden würden.

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