Wachstumsprognosen
HWWI: Auch 2010 kein Wirtschaftswachstum

Laut der aktuellen Prognose des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) droht der deutschen Wirtschaft 2010 ein weiteres Jahr ohne Wachstum. Die Forscher sind damit pessimistischer als die Regierung.

HB BERLIN. Dem erwarteten Rekordeinbruch von 5,8 Prozent in diesem Jahr werde eine Stagnation folgen, wie das HWWI am Mittwoch mitteilte. Wegen der milliardenschweren Konjunkturpakete der Bundesregierung werde sich die Konjunktur in den kommenden Monaten zwar stabilisieren. „Mit einer durchgreifenden Wende zum Besseren ist jedoch nicht zu rechnen.“ Die Forscher sind damit pessimistischer als die Regierung, die 2010 ein halbes Prozent Wachstum erwartet.

Das HWWI begründet seine Skepsis mit der erwarteten Konsumschwäche. „Der private Verbrauch dürfte insbesondere zu Jahresbeginn durch den Wegfall der Abwrackprämie und die sinkende Beschäftigung gedrückt werden“, schrieb das HWWI. Die Zahl der Arbeitslosen werde 2010 im Schnitt bei 4,5 Millionen liegen - das wären rund 1,25 Millionen mehr als 2008. Auch die Investitionen der Unternehmen dürften schwach bleiben. Dagegen sollten sich die Exporte bei einer moderaten Belebung der Weltwirtschaft wieder festigen, hieß es.

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