Warren Buffett
"Wall Street war ein Nudisten-Strand"

Der US-Multimilliardär und Großinvestor Warren Buffett erwartet zwar keine baldige Erholung der US-Wirtschaft. Aber er rechnet damit, dass die US-Regierung bald neue Maßnahmen zur Rettung der angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac ergreifen wird.

HB NEW YORK. Die Hypothekenfinanzierer sind "zu groß, um Pleite zu gehen", erklärte Buffett am Freitag dem Fernseh-Sender CNBC. "Das heißt jedoch nicht, dass ihre Aktien nicht völlig wertlos werden können, was sie ja bereits fast sind."

Der Investor rechnet erst 2009 wieder mit einem Anziehen der amerikanischen Wirtschaft. In der Vergangenheit hätten nahezu unbegrenzt Finanzmittel zur Verfügung gestanden, erklärte Buffett. Nun litten Firmen und Investoren unter dem Ende dieser Hausse.

"Wenn die Flut zurückgeht, zeigt sich, wer nackt geschwommen ist. Nun stellen wir fest, dass die Wall Street ein Nudisten-Strand war", sagte er. Auch seine Holdinggesellschaft Berkshire, die aus über 70 Firmen aus verschiedenen Branchen besteht, leide unter der aktuellen Schwächephase, erklärte Buffet.

Auch zum US-Wahlkampf äußerte sich der laut "Forbes" reichste Mann der Welt. Der Demokrat Barack Obama wäre für die USA der bessere Präsident, sagte Buffett, auch wenn er den Republikaner John McCain ebenfalls sehr schätze.

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