Wegen günstiger Ölpreise
Spanische Zentralbank erhöht Wachstumsprognose

Das Bruttoinlandsprodukt Spaniens dürfte 2014 um 1,4 Prozent steigen. Davon geht die Notenbank des Landes aus. Bislang war sie von 1,3 Prozent ausgegangen. Grund sind die deutlich günstigeren Ölpreise.
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MadridDie spanische Zentralbank hat angesichts deutlich günstigerer Ölpreise ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr leicht angehoben. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2014 um 1,4 Prozent zulegen, teilte die Notenbank am Dienstag mit.

Bislang war sie nur von 1,3 Prozent ausgegangen. Für die letzten drei Monate des Jahres erwartet sie dank einer kräftigeren Kauflaune der Verbraucher ein Plus von 0,6 Prozent zum Vorquartal. Viele Privathaushalte haben mehr Geld für Anschaffungen zur Verfügung, da der Ölpreis seit Juni um die Hälfte gefallen ist und damit Tanken und Heizen günstiger ist.

Auch die EU-Kommission geht davon aus, dass die spanische Wirtschaft nach drei Minus-Jahren in Serie 2014 erstmals wieder zulegt. Sie erwartet ein Plus von 1,2 Prozent, dem im nächsten Jahr 1,7 Prozent folgen sollen. Die spanische Zentralbank erwartet für 2015 unverändert ein Plus von zwei Prozent.

Gleichwohl verwies sie aber auch auf Risiken. So sei unklar, wie sich die Ölpreise weiter entwickelten. Hauptproblem bleibt zudem die hohe Arbeitslosigkeit, die bei fast 24 Prozent liegt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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