Weiterer Dämpfer für die US-Konjunktur
Schlechteste US-Arbeitsdaten seit 2002

Neuer Dämpfer für die US-Konjunktur: Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen der US-Arbeitslosenversicherung ist so stark gestiegen wie seit Jahren nicht. Das überraschte auch den Markt "sehr unangenehm".

HB WASHINGTON. Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 2. August saisonbereinigt um 7000 auf 455 000 gestiegen. Dies ist der höchste Stand seit März 2002. Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang um 23 000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten auf plus 45 000 auf 448 000 (vorläufig: plus 44 000 auf 448 000) revidiert.

Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 419.500 (Vorwoche revidiert: 392 750; vorläufig: 393 000) an. Hier wurde der höchste Wert seit Juli 2003 erreicht. Er liegt über der Marke von 400 000, die üblicherweise mit einer Rezession verbunden wird.

In der Woche zum 26. Juli erhielten 3,311 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 31 000. Damit bewegt sich die Arbeitslosenunterstützung weiter auf dem höchsten Niveau seit Dezember 2003.

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA haben den Markt "sehr unangenehm" überrascht, heißt es im Handel. "Im Fokus stehen zwar die EZB-Kommentare bzw die Frage-Antwort-Runden, aber die Daten waren schon sehr schlecht", so ein Händler. Der Dax gibt rund 30 Punkte nach den Daten ab.

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