Weltwirtschaft
IWF-Chef sieht starkes Wachstum bis 2008

IWF-Chef Rodrigo Rato rechnet angesichts der noch immer starken Weltwirtschaft für dieses und kommendes Jahr mit einem Wachstum von fast fünf Prozent. Nicht ganz so optimistisch beurteilt er die Entwicklung der US-Konjunktur.

HB KAPSTADT. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht von einer Abkühlung der US-Wirtschaft aus. Diese werde jedoch nicht dramatisch ausfallen, sagte IWF-Chef Rato. Er gehe von einer sanften Landung aus.

Wettgemacht werden die Schwächen in Amerika laut IWF durch die gute Entwicklung in der Europäischen Union und in Schwellenländern wie China und Indien wettgemacht. Der IWF prognostiziert einem von Reuters bereits vor Tagen veröffentlichten Entwurf zufolge für 2007 und 2008 ein Wachstum der Weltwirtschaft um 4,9 Prozent. Vergangenes Jahr waren 5,3 Prozent erreicht worden.

Die möglichen globalen Auswirkungen der Krise am US-Hypothekenmarkt sieht Rato als begrenzt an. Zwar müsse die jüngste Entwicklung aufmerksam beobachtet werden. Allerdings sei das US-Finanzsystem stark und gesund. Auch die höhere Volatilität an den Finanzmärkten und das Risiko eines Abwärtstrends seien Tatsachen, die man als gegeben hinnehmen müsse.

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