Weltwirtschaftsausblick
IWF erwartet Fortsetzung des Wachstums

Die Wirtschaftsentwicklung weltweit und in Deutschland wird nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) bis auf weiteres durch ein stabiles, kräftiges Wachstum gekennzeichnet sein. Lokomotiven der Weltwirtschaft würden auch in den kommenden Jahren zwei Schwellenländer bleiben.

HB PARIS. Für die Weltwirtschaft sagt der Fonds eine um 4,9 Prozent höhere Wirtschaftsleistung in diesem und im nächsten Jahr voraus. Das geht aus einem Entwurf zum neuen Weltwirtschaftsausblick des Fonds hervor. Für die deutsche Wirtschaft hält der IWF Zuwächse von jeweils 1,8 Prozent in diesem und im nächsten Jahr für absehbar.

Das bedeutet nach den 2,7 Prozent von 2006 eine Verlangsamung, doch lag die IWF-Schätzung vom Herbst noch niedriger. Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr mit einem Plus von 1,7 Prozent. 2008 könnten es nach früheren Angaben aus Regierungskreisen etwa zwei Prozent werden.

Der neue Weltwirtschaftsausblick des Fonds wird im Vorfeld der Frühjahrestagung des IWF im April offiziell veröffentlicht. Gegenüber dem letzten Ausblick vom Herbst hat sich die Gesamtsicht des Fonds auf die Weltwirtschaft kaum geändert.

Für die US-Wirtschaft sagen die Experten des Fonds ein Wachstum von 2,6 in diesem Jahr vorher, das sich 2008 wieder auf 3,0 Prozent beschleunigen könnte. Die Zahl für das laufende Jahr bedeutet eine Revision nach unten um 0,3 Prozentpunkte.

Im vergangenen Jahr war die US-Wirtschaft noch um 3,4 Prozent gewachsen. Für den Euro-Raum erwartet der IWF Zuwächse von jeweils 2,3 Prozent in 2007 und 2008 nach 2,8 Prozent im vergangenen Jahr. Im Herbst des Vorjahres hatte der IWF das Wachstum dieser Region für 2007 noch um 0,3 Prozentpunkte schwächer gesehen.

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