Weniger Arbeitslose
Lage am US-Arbeitsmarkt hellt sich weiter auf

Die Serie ermutigender Signale am kriselnden US-Arbeitsmarkt setzt sich fort. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist erneut gesunken. Damit steigt die Hoffnung auf eine Frühjahrsbelebung der US-Konjunktur.
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WashingtonDie Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA fielen in der vergangenen Woche um 10.000 auf 382.000 und damit etwas stärker als von Experten erwartet, wie die Regierung in Washington am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der Vorwoche wurde allerdings von 388.000 auf 392.000 nach oben revidiert. Im Vier-Wochen-Schnitt, der den Trend besser wiedergibt, fiel die Zahl der Erstanträge um knapp 6.000 auf 389.500. 

Damit blieben die wöchentlichen Zahlen zum vierten Mal in Folge unter der Marke von 400.000, die Vier-Wochen-Zahlen zum sechsten Mal in Folge. Dies deutet in der Regel auf einen nachhaltigen Stellenaufbau hin. 

Die Daten unterstützen die zuletzt aufkeimende Hoffnung auf eine Frühjahrsbelebung an dem seit der Wirtschafts- und Finanzkrise darniederliegenden Arbeitsmarkt in den USA. Im März fiel die Arbeitslosenquote auf 8,8 Prozent und damit den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Zugleich nahm die Zahl der Erwerbstätigen mit so stark zu wie seit zehn Monaten nicht mehr. 

Seit Beginn der Krise hat der US-Arbeitsmarkt einen enormen Aderlass verzeichnet. Mehr als acht Millionen Jobs gingen verloren, von denen nur ein Bruchteil wieder aufgebaut wurde.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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