Weniger Waren in die USA gehen
Mehr Exporte nach Mittel- und Osteuropa im August

Während die deutsche Wirtschaft im August nach Mittel- und Osteuropa gegen den Trend deutlich mehr exportiert hat, brach der Export in die USA ein.

HB WIESBADEN. Deutschland habe Waren im Wert von 6,7 Mrd. € und damit 9,2 % mehr als im August 2002 nach Mittel- und Osteuropa ausgeführt, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Insgesamt sanken die Exporte zum Vorjahr dagegen um 4,3 % auf 49,7 Mrd. €. Allein nach Russland gingen Waren im Wert von einer Milliarde Euro und damit 12,6 % mehr als vor einem Jahr. Im Handel mit China und den Niederlanden verzeichnete die deutsche Wirtschaft ebenfalls ein Exportplus. Der Wert der Ausfuhren in das asiatische Land stieg um 7,7 % auf 1,6 Mrd. €, der Export ins westliche Nachbarland kletterte um 1,7 % auf 3,1 Mrd. €.

Der Außenhandel mit den wichtigsten deutschen Handelspartnern brach den Angaben zufolge dagegen im August ein: Das Ausfuhrvolumen nach Frankreich ging um mehr als 12 % zurück, die Exporte in die USA schrumpften sogar um über 19 %. In den ersten acht Monaten 2003 exportierte Deutschland nach Frankreich mit 45,9 Mrd. € 0,8 % weniger als im Vorjahreszeitraum, die Exporte in die USA sanken um 6,4 % auf 41,2 Mrd. €. In die Länder Mittel- und Osteuropas gingen dagegen Waren im Wert von 53 Mrd. € und damit 7,4 % mehr. Insgesamt lagen die deutschen Exporte bis August um 1,7 % über dem Vorjahr.

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