Wichtige Impulse kommen von der Außenwirtschaft
Bundesbank sieht sanfte Erholung

Die Erholung der deutschen Wirtschaft ist nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank in den ersten Monaten des laufenden Jahres mit Trippelschritten voran gekommen. Die deutsche Wirtschaft habe die im Sommer des vergangenen Jahres begonnene Aufwärtsbewegung zu Beginn des Jahres 2004 „in kleinen Schritten fortgesetzt“, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Bundesbank-Monatsbericht für April.

HB BERLIN. Nach Berechnungen der Bundesbank könnte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal saison- und kalenderbereinigt um ein Viertel Prozent zum Vorquartal zugelegt haben. Dabei seien wichtige Impulse von der Außenwirtschaft gekommen, während die binnenwirtschaftlichen Kräfte teils verhalten, teils schwach geblieben seien, hieß es weiter.

Nach Berechnungen der Bundesbank würde damit das BIP im ersten Quartal um 0,5 % über dem Niveau des Vorjahres gelegen haben. Einschließlich des Kalendereffektes - im ersten Quartal 2004 war die Zahl der Arbeitstage höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres - dürfte der Zuwachs eineinviertel Prozent betragen haben, schrieben die Bundesbank-Ökonomen. In den beiden letzten Quartalen 2003 war das deutsche BIP jeweils um 0,2 % zum Vorquartal gestiegen, im ersten Halbjahr des Jahres war die deutsche Wirtschaftsleistung leicht geschrumpft.

Zur Lage der Industrie hieß es in dem Monatsbericht, diese habe sich im Januar und Februar auf dem gegen Ende 2003 erreichten relativ hohen Niveau stabilisiert. So seien die Aufträge in beiden Monaten saisonbereinigt etwa ebenso hoch gewesen wie im Durchschnitt des vorangegangenen Quartals. Dabei habe im Januar vor allem die Nachfrage aus dem Ausland nach Investitionsgütern den Auftragsfluss aufrechterhalten, während im Februar stärker inländische Nachfrager aufgetreten seien.

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