Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
Konjunkturmotor der Euro-Zone läuft wieder langsamer

Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist im dritten Quartal nach revidierten Eurostat-Angaben leicht gewachsen. Demnach stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Währungsraums um 0,3 % zum Vorquartal, wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Brüssel mitteilte.

HB LUXEMBURG/BRÜSSEL. Eurostat bestätigte damit am Mittwoch eine eigene frühere Schätzung. Im 2. Quartal war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch um 0,5 % gewachsen.

Nach unveränderter Einschätzung der EU-Kommission dürften die Wachstumsraten - von Quartal zu Quartal - bis zum Frühjahr des nächsten Jahres in einer Spanne zwischen 0,2 und höchstens 0,6 % liegen. Die EU-Kommission rechnet für das Gesamtjahr 2004 mit einem Wachstum von 2,1 %, für das kommende Jahr von 2,0 %.

Der private Verbrauch blieb laut Eurostat im 3. Quartal weiterhin träge. Die Exporte, die noch im 2. Quartal die tragende Säule des Aufschwungs waren, nahmen nun weniger stark zu. Die beiden größten Volkswirtschaften der EU, Deutschland und Frankreich, traten mit nur 0,1 % Wachstum auf der Stelle.

Auch in der EU der 25 zeigte sich kein starker Wachstumsimpuls. Im Drei-Monats-Vergleich legten alle EU-Staaten im 3. Quartal um 0,3 % zu nach 0,6 % zuvor. Im Jahresvergleich ergab sich für die Euro-Zone ein Zuwachs um 1,8 %, für die EU von 2,1 %.

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