Wirtschaftskrise
Chinas Wachstum zu Jahresbeginn auf Rekordtief

Chinas Wirtschaftswachstum ist nach Medienberichten zu Jahresbeginn auf ein Rekordtief gefallen. Laut Shanghai Securities News will die Regierung in Peking am Mittwoch entscheiden, ob die Auflage eines neuen Konjunkturprogramms notwendig ist.

HB PEKING. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liege im ersten Quartal zwischen sechs und 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, berichtete das chinesische Nachrichtenportal Shanghai Securities News. Alles unter 6,8 Prozent wäre der tiefste Wert seit Beginn der vierteljährlichen Wachstumsrekorde 1992.

Offiziell sollen die BIP-Zahlen am Donnerstag veröffentlicht werden. Analysten sagen eine jährliche Wachstumsrate von 6,3 Prozent für das erste Quartal voraus.

Derzeit erwägt China ein neues Konjunkturprogramm. Als Reaktion auf die Krise hatte die Führung schon im November ein milliardenschweres Hilfsprogramm aufgelegt. Nach Jahren mit zweistelligem Wachstum lag das Wachstum zum Jahresende 2008 bei 6,8 Prozent.

Die ausländischen Direktinvestitionen in China sind im ersten Quartal um gut ein Fünftel eingebrochen. Insgesamt habe China 21,8 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 16,4 Mrd Euro, an ausländischen Direktinvestitionen angezogen, teilte die Regierung am Mittwoch in Peking mit.

Das entsprach einem Rückgang um 20,6 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Einbruch hat sich damit zuletzt abgeschwächt. So betrug der Rückgang im März noch 9,5 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat nach Einbrüchen um 15,8 Prozent im Februar und um 32,6 Prozent im Januar.

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