Wirtschaftskrise
Guttenberg sieht Licht am Ende des Tunnels

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hält eine Konjunkturaufhellung in der zweiten Jahreshälfte für möglich.

HB BERLIN. "Aus den Hoffnungszeichen und einigen Prognosen lässt sich ableiten, dass es ab Herbst auch wieder aufwärts gehen kann", sagte der Minister laut "Bild am Sonntag". Auch wenn die Lage ernst sei, beteilige er sich nicht "an den täglichen Wettläufen um möglichst düstere Prognosen", wird der CSU-Politiker zitiert.

Auch in der Krise gebe es zahlreiche Hoffnungszeichen: "Es gibt viele krisenresistente Unternehmen oder sogar ganze Wirtschaftszweige, in denen es gut läuft. Auch konkret geschieht einiges. Wir haben in dieser Woche 36 Verträge in Milliardenhöhe mit China abgeschlossen." Die Menschen in Deutschland seien immer in der Lage gewesen, Außergewöhnliches zu leisten. "Auf diese Stärke können wir bauen", sagte Guttenberg dem Bericht zufolge.

Guttenberg will am (heutigen) Samstag mit den Ministerpräsidenten telefonieren, in deren Ländern sich Opel-Werke befinden. Opel will sich vom angeschlagenen Mutterkonzern General Motors weitgehend unabhängig machen und braucht Staatshilfen im Umfang von 3,3 Mrd. Euro.

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