Wirtschaftskrise
Singapur atmet auf

Die Finanzkrise trifft Singapurs Wirtschaft offenbar weniger heftig als erwartet. Nach drei negativen Quartalen ist das Bruttoinlandsprodukt erstmals wieder gestiegen. Für die Regierung Grund genug, ihre dramatische Konjunkturprognose für das Gesamtjahr zu revidieren.
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HB SINGAPUR. Der schwer von der globalen Wirtschaftskrise getroffene asiatische Stadtstaat Singapur ist im dritten Quartal aus der schlimmsten Rezession seiner Geschichte herausgekommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg nach ersten Schätzungen um 0,8 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte das Handelsministerium am Montag mit. Es war der erste Anstieg nach drei negativen Quartalen. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft noch um 3,2 Prozent geschrumpft.

Damit revidierte die Regierung auch ihre dramatische Konjunkturprognose für das Gesamtjahr: Die Wirtschaft werde nicht, wie bislang befürchtet, um vier bis sechs Prozent schrumpfen, sondern voraussichtlich nur zwei bis 2,5 Prozent.

Das gute Ergebnis wurde vor allem im biomedizinischen Sektor, im verarbeitenden Gewerbe sowie durch Handel und Tourismus erzielt. Von Juli bis September legte das verarbeitende Gewerbe im vergleich zum Vorquartal um 35 Prozent zu.

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