Wirtschaftsprognose
Portugals Aussichten verdüstern sich

Trübe Aussichten für Portugal: Die Wirtschaft des Landes wird aller Wahrscheinlichkeit nach 2012 stärker als erwartet schrumpfen. Grund sind die weltweite konjunkturelle Abkühlung - und die Sparauflagen der EU.
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LissabonDie Konjunkturaussichten für das krisengeschüttelte Portugal verschlechtern sich. Die Wirtschaft werde 2012 wohl um 2,3 Prozent schrumpfen, verlautete am Montag aus Regierungskreisen. Portugal ging bislang lediglich von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,8 Prozent aus. Hintergrund für die schwächere Prognose seien die weltweite Konjunkturabkühlung sowie die Sparauflagen der Kreditgeber von Europäischer Union (EU) und Internationalem Währungsfonds (IWF). Erst 2013 werde Portugal wieder auf den Wachstumspfad mit einem Plus von 1,2 Prozent zurückkehren. Dieses Jahr dürfte die Wirtschaftleistung wahrscheinlich nur um 1,8 Prozent schrumpfen und damit weniger als von der Regierung mit 2,2 Prozent befürchtet. Das Finanzministerium wollte sich nicht dazu äußern.

Portugal war nach Griechenland und Irland das dritte Euro-Land, das wegen seiner Schuldenlast Hilfen von EU und IWF in Anspruch nehmen musste. Das Rettungspaket ist 78 Milliarden Euro schwer. Im Gegenzug muss die Regierung mit einem Sparprogramm das Haushaltsdefizit in diesem Jahr auf 5,9 Prozent der Wirtschaftsleistung drücken von 9,1 Prozent 2010.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Wirtschaftsprognose: Portugals Aussichten verdüstern sich"

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  • Da sind wir jetzt aber Alle ganz überrascht. Trotz aufdiktierter Sparmaßnahmen der Euro-Länder schrumpft das Wachstum. Da schaut mal zu den Griechen rüber. Die schaffen das. Bei denen ist Wachstum ohne Ende angesagt. Versichert uns Frau Merkel. Und wenn die das sagt, dann glaube ich das. Sie hat ja nicht gesagt, was wächst. Die Schulden auf alle Fälle.

  • Euro-Krise, Schuldenkrise, Euro-Romantik a la bis zum bitteren Ende, raffgierige systemrelevante Banken, Unterschichtenimport und Islamisierung.

    Was soll nur kommen?
    Wir brauchen die Bundeswehr im Inneren.

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