Wolfgang Franz kritisiert "Miesmacherei"
Wirtschaftsweiser sieht Konjunktur optimistisch

HB BERLIN. Der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz sieht die konjunkturelle Situation Deutschlands optimistisch. „In Deutschland hat lange Miesmacherei geherrscht“, sagte das Mitglied des Sachverständigenrates der „Berliner Zeitung“ (Samstag). Dabei zeige der starke Export schon lange, dass deutsche Waren und Arbeitskräfte international wettbewerbsfähig seien. Auch die Reformen der Bundesregierung hätten das Ihre zu der Verbesserung der Stimmung beigetragen.

Franz warnte aber vor zu viel Euphorie: „Wir haben noch viele Baustellen offen: die Senkung der Unternehmensteuer, die Arbeitsmarktflexibilisierung, die Konsolidierung des Staatshaushaltes und die Reform der sozialen Sicherungssysteme.“ Würden diese Probleme energisch angegangen und schwäche sich die Weltwirtschaft nicht ab, „so bin ich sehr optimistisch für die Konjunktur und auch für den Arbeitsmarkt“, sagte Franz. Ein Beschäftigungsaufbau sei ab einem Wachstum von 1,5 bis 2,0 Prozent möglich.

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