Wolfgang Franz
Mannheimer Ökonom neuer Weisenrat-Chef

Der Mannheimer Volkswirtschaftler Wolfgang Franz ist neuer Vorsitzender des Sachverständigenrats. Neu in den Weisenrat berufen wurde zudem der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen, Christoph Schmidt.

HB BERLIN. Der Mannheimer Arbeitsmarkt- und Konjunkturforscher Wolfgang Franz ist neuer Vorsitzender der so genannten Wirtschaftsweisen. Der fünfköpfige Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wählte den 65-Jährigen am Mittwoch in Berlin zu seinem neuen Vorsitzenden. Franz folgt auf Bert Rürup, der Ende Februar zum Finanzberatungsunternehmen AWD gewechselt und deshalb aus dem Rat ausgeschieden war.

Franz ist seit 1997 Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Zuvor hatte Bundespräsident Horst Köhler den Präsidenten des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen, Christoph Schmidt, als neues Mitglied in den Sachverständigenrat berufen. Schmidt ist als Arbeitsmarktforscher wissenschaftlich hervorgetreten. Um weitere fünf Jahre verlängert wurde die Amtszeit des Wirtschaftsweisen Peter Bofinger.

Als Hauptarbeitsgebiete von Franz gelten die Volkswirtschaftslehre, die Arbeitsmarktforschung und die empirische Wirtschaftsforschung. Zu diesen Themen hat er zahlreiche Bücher und Aufsätze publiziert. Der neue Vorsitzende gehört dem Sachverständigenrat mit einer vierjährigen Unterbrechung seit 1994 an. Dem Gremium, das die Bundesregierung in Fragen der Wirtschaftspolitik berät, gehören darüber hinaus die Ökonomen Beatrice Weder di Mauro und Wolfgang Wiegard an.

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