Zahlen des Statistischen Bundesamtes
Einzelhandelsumsatz stagniert im August

Der deutsche Einzelhandel hat sich nicht so positiv entwickelt wie erwartet. Im August wurde kaum mehr verkauft als im Monat zuvor.

HB BERLIN. Der Umsatz der Branche sei im August nominal um 0,1 Prozent gestiegen und habe preisbereinigt (real) stagniert, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Im Juli hatten die Einzelhändler ein reales und nominales Minus von 0,8 Prozent verbucht. Im Vergleich zum August vorigen Jahres stieg der Umsatz nominal um 1,8 Prozent, real um 1,0 Prozent. Insgesamt nahm der deutsche Einzelhandel von Januar bis August real 0,6 Prozent mehr ein als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Verkäufer von Lebensmitteln und Getränken hatten am Monatsende 1,5 Prozent mehr in den Kassen als ein Jahr zuvor, setzten aber real 0,9 Prozent weniger ab. Dabei war die Umsatzentwicklung im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln mit einem Minus von real 1,7 Prozent noch etwas schlechter als bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten (real - 0,8 %). Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln verkaufte real 2,3 Prozent mehr und nahm nominal 2,0 Prozent mehr ein. Befragte Analysten hatten im Mittel ein reales Umsatzplus von 0,8 Prozent zum Vormonat und ein reales Umsatzminus zum Vorjahresmonat von 0,1 Prozent erwartet.

Die höchsten Zuwächse im Vorjahresvergleich erzielte der Facheinzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren (nominal + 5,4 %, real + 6,0 %), der Facheinzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten (nominal + 4,2 %, real + 4,6 %) und der Facheinzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf (nominal + 3,2 %, real + 4,4 %). Nur der Sonstige Facheinzelhandel (zum Beispiel Bücher, Schmuck) lag nominal und real unter den Umsatzwerten des entsprechenden Vorjahresmonats (nominal - 3,2 %, real - 2,5% ).

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