Zahlen drittes Quartal
Deutsches Exportgeschäft brummt

Es ist eine Zahl, die sich sehen lassen kann: Insgesamt hat Deutschland Waren im Wert von 240,7 Milliarden Euro ins Ausland exportiert. Frankreich bleibt Handelspartner Nummer Eins. Doch die Märkte im Osten holen auf.

HB WIESBADEN. Mehr als ein Drittel der deutschen Exporte ist im dritten Quartal des auslaufenden Jahres in die Euro-Zone gegangen und damit von Währungsschwankungen unabhängig gewesen. Das geht aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. Von Ausfuhren im Gesamtvolumen von 240,7 Milliarden Euro gingen demzufolge in den Monaten Juli bis September 2007 Waren im Wert von 99,1 Milliarden Euro in Länder der Eurozone.

Damit legte der deutsche Export insgesamt im dritten Quartal um 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu, die Ausfuhren in die Eurozone sogar um 10,1 Prozent. In andere EU-Staaten gingen Waren im Wert von 53,3 Milliarden Euro (plus 13 Prozent). Das Ausfuhrvolumen in Drittländer außerhalb der EU betrug 88,3 Milliarden Euro (plus 5,4 Prozent).

Haupt-Handelspartner Frankreich bezog im dritten Quartal 2007 Waren im Wert von 22,3 Milliarden Euro aus Deutschland, 12,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Nach Großbritannien gingen Güter im Wert von 18,1 Milliarden Euro, was einem Plus von 11,1 Prozent entspricht. In die Vereinigten Staaten wurden im selben Zeitraum Waren für 18,9 Milliarden Euro geliefert, ein Rückgang um 2,5 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2006. Dagegen stieg der Wert der Ausfuhren nach China um 9,7 Prozent auf 8 Milliarden Euro. Die Exporte nach Russland nahmen sogar um 21 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro zu.

Die Einfuhren nach Deutschland stiegen im dritten Quartal 2007 um 4,6 Prozent auf ein Volumen von 190,7 Milliarden Euro. Auch hier stammt der Großteil (112,7 Milliarden Euro) aus den 27 EU-Mitgliedstaaten, eine Steigerung um 8,6 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2006. Etwas geringer war mit 7,4 Prozent der Zuwachs bei Einfuhren aus den Ländern der Eurozone, die sich auf 74,4 Milliarden Euro beliefen.

Die Steigerung bei den Einfuhren aus Ländern der Nicht-Eurozone betrug 11 Prozent bei einem Gesamtwert von 38,3 Milliarden Euro, während der Wert der Waren aus den Drittländern sich um 0,7 Prozent auf 78 Milliarden Euro verringerte. Zugenommen haben dabei die Importe aus China um 18,3 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro, während die Einfuhren aus den USA um 9,6 Prozent auf 11 Milliarden Euro sanken, die aus Russland um 10,7 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro.

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