Zahlen für Juli
Deutsche Bauwirtschaft fängt sich

Die Auftragslage in der deutschen Bauwirtschaft stabilisiert sich. Es gibt allerdings große Unterschiede zwischen Hoch- und Tiefbau.

HB BERLIN. Im Juli verbuchte die Branche preisbereinigt 0,1 Prozent mehr Aufträge als vor einem Jahr, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Dabei stieg die Nachfrage im Tiefbau um 7,3 Prozent, im Hochbau lag das Auftragsvolumen dagegen 6,8 Prozent unter dem Stand des Vorjahres. In den ersten sieben Monaten erhielten die Bau-Betriebe insgesamt 7 Prozent weniger Aufträge als im Vorjahreszeitraum.

Die Bauwirtschaft befindet sich seit dem Ende des Wiedervereinigungsbooms Mitte der 90er Jahre in einer tiefen Krise. Die Branchenverbände haben für dieses Jahr die Hoffnung auf eine Trendwende bereits aufgegeben.

Im Juli lag die Zahl der Beschäftigten mit 708 000 um fast 10 Prozent unter dem Vorjahresstand. Der Gesamtumsatz der Branche sank um rund 7 Prozent auf 6,97 Milliarden Euro. Damit hat sich in diesem Jahr bislang ein zweistelliger Umsatzrückgang aufsummiert: Von Januar bis Juli lag der Umsatz mit gut 37 Milliarden Euro um 11,4 Prozent unter dem Niveau der ersten sieben Monate 2004.

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