Zehn Prozent weniger Beschäftigte
Dem Bauhauptgewerbe brechen Aufträge weg

Dem Bauhauptgewerbe in Deutschland brechen die Aufträge weg. Im Juli lagen die Eingänge bei Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern preisbereinigt 15,7 % unter dem Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit.

HB WIESBADEN. „Das war der höchste Rückgang seit März 2003“, sagte ein Statistiker. „Viele Auftraggeber verschieben derzeit ihre Projekte, weil das Geld fehlt.“ Im Juli seien keine Großaufträge eingegangen.

Die Baunachfrage im Hochbau verringerte sich um 12,4 %, im Tiefbau sogar um 18,8 %. Nach Angaben des Amtes waren 752 000 Menschen in den Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus beschäftigt. Das waren fast zehn Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Gesamtumsatz belief sich auf rund 7,4 Mrd. € und lag damit um elf Prozent unter dem von Juli 2003.

Damit sind die Auftragseingänge in den ersten sieben Monaten zum entsprechenden Vorjahreszeitraum preisbereinigt um 6,8 % gesunken. Der Gesamtumsatz belief sich auf rund 41,4 Mrd. € und lag damit um gut fünf Prozent unter dem Niveau der ersten sieben Monate des vergangenen Jahres.

Ende Juli waren 752 000 Menschen im Hoch- und Tiefbau beschäftigt, das waren 9,8 % weniger als vor einem Jahr.

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