ZEW-Barometer
Analysten erwarten robustes Wachstum

Trotz der Euro-Schuldenkrise trauen Börsenprofis der deutschen Wirtschaft ein stabiles Wachstum zu. Das ZEW-Barometer für die Konjunkturerwartungen in den kommenden sechs Monaten stieg im Dezember um 2,5 auf 4,3 Punkte.
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HB BERLIN/MANNHEIM. Das teilte das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu seiner Umfrage unter professionellen Anlegern und Analysten mit. Es war der zweite Anstieg in Folge. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich mit 4,0 Zählern gerechnet. Trotz der Besserung ist das Barometer noch weit von seinem langfristigen Durchschnittswert von 26,8 Punkten entfernt. Die Lage beurteilten die Experten ebenfalls spürbar besser. Dieses Barometer stieg um 1,1 auf 82,6 Punkte. "Nach dem kräftigen Anstieg im Vormonat stabilisieren sich die Erwartungen anscheinend", sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz.

"Neben der Exportaktivität setzt man allgemein auf eine Belebung der Binnennachfrage, unterstützt durch die erfreuliche Arbeitsmarktentwicklung und die niedrigen Realzinsen." Die Euro-Schuldenkrise und eine straffere Geldpolitik in China blieben allerdings Risikofaktoren für den deutschen Außenhandel. Für 2011 erwartet der von Franz geleitete Sachverständigenrat der Wirtschaftsweisen ein Wachstum von 2,2 Prozent, während für dieses Jahr von 3,7 Prozent ausgegangen wird.

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