ZEW-Indikator nicht überbewerten
Wirtschaftsministerium: Exportdynamik geht zurück

Nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWA) ist die außenwirtschaftliche Dynamik in Deutschland in jüngster Zeit zurückgegangen. „Insgesamt hat die außenwirtschaftliche Dynamik in den letzten Monaten (...) nachgelassen“, sagte ein Sprecher des BMWA am Dienstag in Berlin.

HB BERLIN. Er warnte zugleich davor, den zuvor veröffentlichten Konjunkturindikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für Oktober überzubewerten. Der als Grund für die wachsende Skepsis an den Finanzmärkten angegebene Anstieg der Ölpreise sei nur zum Teil auf reale wirtschaftliche Ursachen zurückzuführen und zu einem großen Teil rein spekulativer Natur.

Der Saldo der Konjunkturerwartungen der vom ZEW befragten Finanzmarktexperten sank im Oktober auf 31,3 von 38,4 Punkten im September. Die rund 300 Experten gehen somit von einer leichten Wachstumsverlangsamung bis April nächsten Jahres aus. Als Grund hatten sie dem ZEW zufolge vor allem die stark gestiegenen Ölpreise angegeben.

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