Zum vierten Mal in Folge
US-Verbrauchervertrauen zieht kräftig an

Eine größere Bereitschaft der Unternehmen zu Neueinstellungen hat das Vertrauen der US-Verbraucher in die Wirtschaft ihres Landes im Juli verstärkt. Dies belegt Analysten zufolge Äußerungen von Notenbank-Chef Alan Greenspan, der Anzeichen für eine Verlangsamung des Wirtschaftsdynamik als vorübergehend dargestellt hatte.

HB NEW YORK. Der Verbrauchervertrauensindex kletterte auf 106,1 von revidiert 102,8 Punkten im Juni, wie das Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte. Das war der vierte monatliche Anstieg in Folge. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt 102,0 Punkte vorhergesagt.

„Das sind starke Zahlen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie auf eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Expansion hindeuten und das Vorspiel eines zweiten Halbjahres sind, das stärker als das erste sein wird“, sagte Chefanalyst David Littmann von der Comerica Bank.Die Kurse von Aktien und Dollar reagierten mit Gewinnen. Staatsanleihen gaben dagegen etwas ab.

Der Verbrauchervertrauensindex gilt als wichtiger Indikator für die künftige Entwicklung der Konsumausgaben, die rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen. Einige Analysten verwiesen allerdings darauf, dass der Zusammenhang zwischen Verbrauchervertrauen und Konsumausgaben sich in den vergangenen Jahren kaum gezeigt habe. In den vergangenen Monaten stieg das Verbrauchervertrauen, während es gleichzeitig deutliche Anzeichen für einen nachlassenden Konsum gab. So hinkten etwa die Umsätze im Einzelhandel und mit Autos im Juni deutlich der gesamten Entwicklung hinterher.

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