Zunahme um 32 700
4,185 Millionen Arbeitslose im November

Die Arbeitslosenzahl ist im November um rund 33 000 auf 4,184 Millionen gestiegen. Das sind 159 000 mehr als vor einem Jahr. Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich im November mit einem Rückgang der saisonbereinigten Arbeitslosenzahl um 18 000 günstig entwickelt.

HB NÜRNBERG. „Wir gehen davon aus, dass durch konjunkturelle Einflüsse ab der Mitte des Jahres (2004) eine Entlastung auf dem Arbeitsmarkt deutlich spürbar wird“, sagte BA-Vorstandschef Florian Gerster am Donnerstag in Nürnberg bei Vorlage der Arbeitsmarktdaten. Gerster sprach von einer relativ guten Arbeitsmarkt-Entwicklung, die Ergebnis der Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik sei. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) sagte, für weitere Fortschritte seien Konjunkturimpulse durch das von Rot-Grün geplante Vorziehen von Steuererleichterungen notwendig.

Die Zahl der Arbeitslosen stieg im November geringer an als für den Beginn der kalten Jahreszeit üblich. Bundesweit waren 4,185 Millionen Arbeitslose registriert. Dies waren 32 700 mehr als im Oktober und 159 000 mehr als vor einem Jahr. Bei Herausrechnung der ungünstigen jahreszeitlichen Einflüsse setzte sich jedoch der Rückgang der Arbeitslosigkeit mit einem Minus von saisonbereinigt 18 000 stärker fort als erwartet. Analysten sagten, die Bereinigung der Statistik habe sich fortgesetzt.

Die rechnerische Lehrstellenlücke stieg im November durch neue Bewerber auf 27 100 an. Die Zahl der Bewerber, die bereits Ende September unversorgt waren, sank seither aber um 13 700 auf 21 300. Wegen der Lehrstellenlücke Ende September bereiten SPD und Grüne eine Ausbildungsplatzumlage für 2004 vor. Ein Gesetzentwurf soll im Februar vorliegen.

Gerster: Konjunktur noch nicht Treiber

„Die Arbeitslosigkeit hat sich gegenüber der ungünstigen Konjunkturentwicklung relativ gut entwickelt“, sagte Gerster. „Die Konjunktur ist noch nicht Treiber einer günstigen Entwicklung am Arbeitsmarkt.“ Der saisonbereinigte Rückgang um insgesamt 75 000 Erwerbslose seit April sei maßgeblich ein Ergebnis der Neuausrichtung der Arbeitsmarkpolitik.

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