Zweites Quartal 2005
DIW bleibt bei magerer Wachstums-Prognose

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat seine Prognose von 0,2 % Wachstum des arbeitstäglich- und saisonbereinigten realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) Deutschlands im zweiten Quartal bestätigt.

HB BERLIN. "Die Konsumschwäche bremst nach wie vor die wirtschaftliche Entwicklung", erklärte das DIW in seinem am Montag in Berlin veröffentlichten "Konjunkturbarometer". Die positive Entwicklung im ersten Quartal sei im Wesentlichen vom positiven Außenbeitrag getragen worden.

"Für das zweite Quartal des laufenden Jahres ist demgegenüber mit einer Verlangsamung des Wachstums zu rechnen", bekräftigte das DIW. Gestützt werde das gesamtwirtschaftliche Wachstum durch die stabile Entwicklung im Vorleistungssektor und vor allem dadurch, dass die in diesem Jahr besonders starken witterungsbedingten Produktionsausfälle im ersten Quartal zu einem kompensierenden Produktionsanstieg im Bauhauptgewerbe im zweiten Quartal geführt hätten.

Allerdings, so das DIW, verlaufe die Entwicklung im Einzelhandel und Gastgewerbe ruhiger als zuvor. "Die Konsumschwäche scheint nach wie vor nicht überwunden zu sein". Das DIW stellt sein Konjunkturbarometer monatlich vor. Es liefert eine Schätzung für das reale Bruttoinlandsprodukt des jeweils abgelaufenen Quartals beziehungsweise des laufenden Quartals.

Seine Berechnung, die mithilfe eines ökonometrischen Ansatzes durchgeführt wird, stützt sich dabei auf Indikatoren wie Produktion und Umsatz in wichtigen Bereichen der Wirtschaft. Mitte Juni hatte das DIW für das zweite Quartal ebenfalls ein BIP-Plus von 0,2 % veranschlagt und zur Begründung im Wesentlichen die selben Sachverhalte genannt wie in der am Montag veröffentlichten Ausgabe.

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