Zweites Quartal
Konjunktur in der Euro-Zone kühlt sich ab

Die Konjunktur in der Euro-Zone hat sich im zweiten Quartal merklich abgekühlt. Die Wirtschaft wuchs im Eurogebiet im Vergleich zu den drei Vormonaten nur noch um 0,3 Prozent. Im ersten Quartal des laufenden Jahres hatte die Wirtschaft um 0,7 Prozent zugelegt.

HB LUXEMBURG. Die neuen Daten wurden am Dienstag von der Europäischen Statistikbehörde Eurostat veröffentlicht. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs von 0,6 Prozent gerechnet. Nach den am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Berechnungen legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Währungsraum zudem zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 2,5 Prozent zu.

In der gesamten EU mit 27 Ländern betrug das Plus des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im zweiten Quartal 0,5 Prozent nach 0,7 Prozent im Vorquartal. Binnen Jahresfrist stieg das BIP in der EU um 2,8 Prozent nach 3,3 Prozent zuvor.

Die EU-Kommission korrigierte ihre Wachstumsprognosen für die Eurozone für das laufende Jahr leicht nach unten. Wie die Kommission am Dienstag mitteilte, erwartet sie ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im dritten Quartal zwischen 0,3 Prozent und 0,8 Prozent, hier hatte die Kommission zuletzt ein Wachstum zwischen 0,4 Prozent und 0,8 Prozent prognostiziert. Für das vierte Quartal wird ein Wachstum in der Spanne von 0,2 Prozent bis 0,8 Prozent (zuvor: zwischen plus 0,3 Prozent bis plus 0,8 Prozent) gesehen. Im ersten Jahresviertel 2008 dürfte das BIP dann zwischen 0,2 Prozent und 0,9 Prozent steigen.

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