Zweites Quartal
US-Produktivitätszuwachs schwächer als erwartet

Laut dem US-Arbeitsministerium ist in den USA im zweiten Quartal 2007 die Produktivität um annualisiert 1,8 Prozent gestiegen. Damit wurden die Prognosen über einen Zuwachs von 2 Prozent verfehlt. Gleichzeitig sind die Arbeitskosten - ein wichtiger Einflussfaktor der Inflation - stärker gestiegen als erwartet.

HB WASHINGTON. Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist im zweiten Quartal nach vorläufiger Rechnung langsamer gewachsen als erwartet. Wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte, stieg die Produktivität ex Agrar zwischen April und Juni um annualisiert 1,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Produktivitätszuwachs von 2,0 Prozent gerechnet. Für das erste Quartal wurde ein revidierter Anstieg der Produktiviät um 0,7 Prozent gemeldet, nachdem zunächst ein Plus von 1,0 Prozent ausgewiesen worden war.

Der Anstieg der Lohnstückosten fiel im zweiten Quartal hingegen stärker aus als erwartet. Demnach stiegen die Lohnstückkosten um 2,1 Prozent, während Volkswirte eine Zunahme um 1,8 Prozent erwartet hatten. Im ersten Quartal hatten die Lohnstückkosten nach revidierten Angaben um 3,0 Prozent zugelegt, nachdem zunächst lediglich ein Anstieg um 1,8 Prozent gemeldet worden war. Die Daten bestätigten die aus Sicht der US-Notenbank bestehenden Aufwärtsrisiken für die Preisentwicklung, sagten Volkswirte.

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