Zweites Quartal
Wirtschaft der Euro-Zone wächst langsamer

Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist im zweiten Quartal nur noch um 0,3 Prozent gewachsen. Laut Statistikbehörde führten sinkende Investitionen zu einer Konjunkturabkühlung.

HB BRÜSSEL. Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen. Zum Vorjahr ergab sich im abgelaufenen Vierteljahr ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Währungsraum von 2,5 Prozent, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag auf Grundlage einer zweiten Schätzung bekannt gab.

Vor allem sinkende Investitionen führten demnach im zweiten Quartal zur Konjunkturabkühlung in Europa. Die Privathaushalte gaben hingegen mehr aus.

Die Behörde bestätigte damit eine frühere eigene Schätzung. Noch im ersten Quartal des laufenden Jahres hatte die Wirtschaft um 0,7 Prozent zugelegt.

Für das laufende dritte Quartal rechnet die die EU-Kommission mit einer Fortsetzung der Erholung. Wie sie am Dienstag mitteilte, wird sich das Wachstum auf 0,3 bis 0,8 Prozent zum Vorquartal beschleunigen. Für das vierte Quartal bekräftigte die Kommission ebenfalls ihre Prognose von 0,2 bis 0,8 Prozent. Auch für das erste Vierteljahr 2008 hielt sie an ihrem Ausblick von einem Plus von 0,2 bis 0,9 Prozent fest.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%