Seit November 2005 erscheint jeden Montag im Handelsblatt die Rubrik "Wissenswert", in der neue ökonomische Studien vorgestellt werden. Welche haben die Handelsblatt.com-Leser besonders bewegt? Zur Liste der 20 am häufigsten angeklickten "Wissenswert"-Artikel.Plus: Eine Liste der zehn Studien, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten.
1. "Besser nur auf erfolglose Analysten hören"
Anleger sollten Analysten, deren Prognosen in der Vergangenheit besonders treffsicher waren, mit Vorsicht begegnen, zeigt eine diese spektakuläre Studie aus "Management Science". Nach einer Erfolgssträhne werden Marktbeobacher übermütig - und machen besonders viele Fehler. (erschienen am 21.8.2006)
2. "Warum Ackermann überbezahlt ist"
Im internationalen Vergleich verdienen die deutsche Top-Manager noch immer zu wenig, lautet das Fazit einer dieser Untersuchung . Eine Ausnahme bildet allerdings Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Die Autoren kommen zu einem provokanten Fazit. (erschienen am 23.10.2006)
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3. "Geld vernichten mit aktiver Arbeitsmarktpolitik"
Sie sind teuer und bringen wenig bis gar nichts - staatliche Programme zur Förderung der Beschäftigung. Eine Studie der Universität St. Gallen kommt für Deutschland sogar zu dem Ergebnis: Wer im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik gefördert wird, ist mitunter sogar länger arbeitslos. (erschienen am 18.6.2007)
4. "Frauen schlechter zu bezahlen lohnt sich"
Frauen verdienen weniger als Männer. Um genau so viel zu verdienen, müssen sie besser sein. Warum ist das so? Leben die Chefs und Personaler Vorurteile gegen Frauen aus? Mögen sie Frauen nicht, oder vielleicht nur als Haus- und Ehefrauen? Unfug, meinen die Autoren dieser Untersuchung. (erschienen am 16.1.2007)
5. "Kampf dem Wal-Mart"
„Always low prices“ verspricht der US-Einzelhandelsriese Wal-Mart und drängt alle Konkurrenten an die Wand. Doch klassische Supermärkte sind Wal-Mart nicht hilflos ausgeliefert, zeigt diese Studie, von der auch deutsche Einzelhändler viel lernen können. (erschienen am 29.1.2007)
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6. "Management-Erkenntnisse aus der Bibel"
In Unternehmen werden Ideen häufig dann besonders ernst genommen, wenn sie von externen Beratern stammen oder von Konkurrenten – oft ein teurer Fehler. Er hat psychologische Ursachen, fanden US-Forscher heraus – und zeigen Auswege aus dem Dilemma. (erschienen am 30.10.2006)
7. "Ist Josef Ackermann 12 Millionen Euro wert?"
Die Deutsche Bank zahlt ihrem Vorstandschef fast zwölf Millionen Euro pro Jahr, um ihn zu Höchstleistungen zu motivieren. Doch zu hohe Leistungsanreize können zu einer schlechteren Arbeitsleistung führen, zeigen vier renommierte US-Forscher. (erschienen am 12.9.2006)
8. "Wie die Lemminge"
Die jüngste Kurskorrektur an den Börsen ließ Kapitalmarkt-Analysten wieder einmal ziemlich schlecht aussehen – kaum einer hatte so einen Rückschlag erwartet. Ein Grund dafür: Viele Analysten schreiben einfach von ihren Kollegen ab. Ökonomen haben diesen Herdentrieb wissenschaftlich nachgewiesen. (erschienen am 12.3.2007)
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9. "Mindest-Fakten über Mindestlöhne"
Mindestlöhne vernichten Arbeitsplätze - das ist das Hauptargument der Gegner von staatlichen Eingriffen in die Lohnstruktur. Zumindest für Großbritannien ist diese Aussage falsch. Dort ist die Beschäftigung im Niedriglohnsektor trotz Mindestlöhnen nicht gesunken. Warum, untersucht ein Ökonom der London School of Economics. (erschienen am 11.6.2007)
10. "Investoren prognostizieren mit Blick in den Rückspiegel"
Wie bilden Akteure auf den Finanzmärkten ihre Erwartungen? Und wie beeinflussen diese die Entwicklung der tatsächlichen Kurse? Bislang konnte die Wissenschaft dazu wenig sagen. Ein Forscherteam hat diese Fragen im Labor untersucht - mit erstaunlichen Ergebnissen. .(erschienen am 4.6.2007)
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11. "Je weniger man über Aktien weiß, desto besser"
Je mehr ein Akteur auf den Finanzmärkten weiß, desto besser ist dies für ihn – dies ist ein Grundpfeiler der traditionellen ökonomischen Theorie. Eine Studie hat gibt genau das entgegengesetzte Erfolgsrezept: Für die meisten Anleger sind mehr Informationen über das Börsengesehen nicht nur nutzlos, sondern sogar schlecht. (erschienen am 6.11.2006)
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12. "Warum sich Bankkunden alles andere als rational verhalten "
Eine aufwendige empirische Studie zeigt: Mit dem geschickten Einsatz der richtigen Marketing-Instrumente können Banken bei ihren Kunden deutlich höhere Kreditzinsen durchsetzen.(erschienen am 6.2.2006)
13. "Von Christina Aguilera lernen, heißt siegen lernen"
Unternehmen können im Internet die Einträge in Kundenforen manipulieren - für Konsumenten sind manipulierte Kaufempfehlungen oft schwer zu erkennen.Sollten Konsumenten solche Foren also ignorieren? Diese Frage untersuchte eine amerikanische Marketing-Expertin - und kommt zu einem differenzierten Fazit.(erschienen am 16.8.2006)
14."Hartz-IV nutzt älteren Arbeitslosen"
Sie wurden gescholten wie kaum eine andere Reform vorher - die Hartz-Reformen. Besonders umstritten: Die Kürzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes für Ältere. Doch dies erhöht tatsächlich die Arbeitsmarktchancen der 50-plus-Generation, zeigen empirische Untersuchungen. (erschienen am 5.3.2007).
15. "Warum der Aufschung 873 Deutschen das Leben kostet"
Im Aufschwung sterben mehr, in der Rezession weniger Menschen - das ist das Ergebnis einer Untersuchung eines amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers. Vor allem die Zahl der Herzinfarkte steigt im Boom deutlich an. (erschienen am 24.4.2006).
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16."Die Gesundheitsausgaben explodieren? Gut so!"
Bis zum Jahr 2050 werden in den Industrieländern die Ausgaben für das Gesundheitssystem drastisch steigen, prognostizieren zwei Ökonomen aus Stanford und Berkeley. Die Gesundheitspolitik sollte aber nicht versuchen, das zu verhindern - denn die Entwicklung ist von den Menschen gewollt, lautet ihre These. (erschienen am 19.2.2007).
17. "Höhere Tabaksteuern schaden der Gesundheit von Rauchern"
Hohe Tabaksteuern schaden der Gesundheit – was auf den ersten Blick paradox klingt, haben zwei Ökonomen vom Londoner University College wissenschaftlich nachgewiesen. (erschienen am 3.4.2006).
18. "Wo Keynes Recht hatte und Friedman irrte "
Der Ökonomienobelpreisträger und Präsident der American Economic Association, George Akerlof, nutzte seine Ansprache bei der Jahrestagung des Vereins für eine Generalabrechnung mit der Neoklassik - und für eine Rehabilitation des Keynesianismus. Jetzt ist die viel beachtete Rede Akerlofs im "American Economic Review" erschienen. (erschienen am 15.1.2007).
19. "Schampus für die Besten ist kein Patentrezept"
Anerkennungsprämien für besonders gut arbeitende Mitglieder einer Gruppe steigern die Leistungen eines Teams so gut wie gar nicht, haben Londoner Ökonomen herausgefunden. (erschienen am 19.3.2007).
20. "Die Kleinigkeit, die Marx und Engels übersahen"
Marx und Engels haben sich geirrt: Statt sich zur Revolution aufzuschwingen, löste sich das Proletariat als gesellschaftliche Kraft in Luft aus. Was war der Grund für das Verschwinden der Klassengesellschaft? Zwei israelische Makroökonomen haben eine bemerkenswerte These. (erschienen am 15.5.2006).
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