Hillary Clinton gab hingegen trotz 20 Millionen Dollar (etwa 13 Millionen Euro) Wahlkampfschulden und wachsenden Rückstandes bei den Delegiertenstimmen keinen Hinweis darauf, dass sie zu einem Ausstieg aus der der monatelangen Kandidatenkür vor dem Ende der Vorwahlen am 3. Juni bereit wäre.
Nach einer Zählung des Fernsehsenders CNN vom Dienstag kam Obama bei den an die Vorwahlergebnisse gebundenen Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag Ende August auf 1592, seine Rivalin auf 1424.
Der schwarze Senator hatte überdies demnach 277 Superdelegierte auf seiner Seite, die sich frei zwischen den Kandidaten entscheiden können, Clinton 273.
Für eine Nominierung ist eine Mehrheit von 2025 Delegiertenstimmen nötig, die auch Barack Obama nur mit Hilfe eines weiteren Zulaufs von Superdelegierten erreichen kann. Rund 200 von ihnen haben sich noch nicht öffentlich festgelegt.
