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Debatte des Monats: Importierte Kojunkturprogramme

Deutschland profitiert besonders stark von Konjunkturprogrammen in anderen Ländern. Daher halten Thiess Büttner und Kai Carstensen vom ifo-Institut eine gute Koordinierung der Maßnahmen zwischen den EU-Mitgliedsländern für wichtig. Deutschland könnte die Binnennachfrage durch vorgezogene Investitionen des Staates stärken.

von Thiess Büttner und Kai Carstensen

Die Weltwirtschaft befindet sich gegenwärtig in einem dramatischen Abschwung. Viele Länder steuern auf eine Rezession zu oder befinden sich bereits darin. In der Öffentlichkeit wird als Auslöser für diese Entwicklung häufig allein die Bankenkrise genannt. Tatsächlich sind aber die Gründe dafür vielschichtiger. Aus zyklischer Sicht war ein Abschwung nach einem fast fünf Jahre währenden weltweiten Boom zu erwarten, wenn auch weitaus weniger ausgeprägt als nun zu beobachten. Zudem hat die Preishausse bei Rohstoffen und Nahrungsmitteln eine erhebliche Bremswirkung entfaltet, die bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nachwirkt, auch wenn die Preise seit dem Sommer 2008 wieder kräftig gesunken sind. Schließlich haben einige europäische Länder mit hausgemachten Problemen zu kämpfen. Beispielsweise befinden sich Spanien, Großbritannien und Irland in einer heftigen Immobilienkrise.

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Auslöser der Krise

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