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Fellowship: Ökonomie-Kongress: Stipendien für den Nachwuchs

Tagung "Ökonomie neu denken": Die Stiftung "Geld und Währung" unterstützt 30 junge Wirtschaftswissenschaftler mit jeweils 1000 Euro. Interessenten können sich bis zum 20. November über das Handelsblatt bewerben.

LondonWelchen Beitrag können die Wirtschaftswissenschaften zur Lösung aktueller Herausforderungen seit der Finanz- und Wirtschaftskrise leisten? Welche Konsequenzen haben die neuen Anforderungen der Praxis auf Forschung und Lehre?

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Um solche und ähnliche Fragen geht es im Januar auf einer zweitägigen Konferenz mit dem Titel "Ökonomie neu denken - Die Wirtschaftswissenschaften zwischen Wirtschaft und Wissenschaft" in Frankfurt am Main. Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und das Handelsblatt veranstalten den Kongress gemeinsam. Nachwuchsökonomen haben die Möglichkeit, über ein großzügiges Fellowship-Programm der Stiftung "Geld und Währung" an der Konferenz teilzunehmen.
Bis zum 20. November bewerben.

Die Stiftung unterstützt 30 junge, forschungsstarke Wirtschaftswissenschaftler mit Tagungsstipendien in Höhe von jeweils 1000 Euro. Von diesem Betrag können die Stipendiaten ihre Reise- und Übernachtungskosten begleichen - und den Restbetrag für ihre Forschung verwenden.

Ähnliche Fellowship-Programme für Nachwuchswissenschaftler hat das Handelsblatt bereits beim Lindauer Nobelpreisträgertreffen und dem "Munich Economic Summit" angeboten. Bewerben können sich diesmal Doktoranden und Post-Docs mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsprofil, die an einer Hochschule oder einem Forschungsinstitut tätig und jünger als 35 Jahre sind.

Interessenten können ihre Bewerbungen mit einem tabellarischen Lebenslauf und einem kurzen Motivationsschreiben bis zum 20. November an storbeck [at]handelsblatt[dot]com mailen. Sie sollten darin auch knapp ihre eigene wissenschaftliche Forschungsagenda beschreiben. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Bewerber gegebenenfalls gebeten, ein Empfehlungsschreiben des sie betreuenden Professors nachzureichen.

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Bewerber erklären sich damit einverstanden, dass ihr Foto und ein kurzer Lebenslauf im Tagungsprogramm veröffentlicht werden. Referenten sind unter anderem Ken Rogoff (Harvard, angefragt) Markus Brunnermeier (Princeton), Armin Falk (Bonn) und Thomas Mayer (Deutsche Bank).

Sie diskutieren unter anderem darüber, was aus den Erkenntnissen der verhaltensorientierten Wirtschaftsforschung und der Glücksökonomie für die Wirtschaftspolitik folgt, ob wir neben dem Bruttoinlandsprodukt alternative Wohlstandsindikatoren brauchen, und wie sich die Politikberatung durch Ökonomen verbessern lässt.

Stattfinden wird die Konferenz in Frankfurt in den Räumen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCooper, erwartet werden insgesamt 250 Teilnehmer. Die Teilnahme ist auch für Nichtstipendiaten möglich. Kostenlos anmelden kann man sich unter www.stifterverband.de/oekonomie.

Dort findet sich auch das detaillierte Tagungsprogramm.

  • 19.11.2011, 09:17 UhrAnonymer Benutzer: Blickensdoerfer

    "Ökonomie neu denken", ist ein vom herrschenden Verständnis bestimmtes Thema. "Ökonomie an sich" kann nicht und also auch nicht "neu" gedacht werden. Die Erkenntnisse von der Einheit von Politik und Ökonomie, von Politischer Ökonomie, sind wieder zur Kenntnis zu nehmen. Begonnen werde damit, wenn der Widerspruch des herrschenden Verständnisses zu diesen Erkenntnissen überwunden wird. Das Thema des Kongresses muss also lauten: "Politische Ökonomie wieder verstehen"

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