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Forschungsgelder: EU verspricht Milliarden für Chip-Branche

In den kommenden Jahren könnte sich ein warmer Geldregen über Chip-Forschungszentren und Unternehmen der Branche ergießen. Die EU will die Entwicklung günstiger Computerchips subventionieren.

Blick auf eine Platine: Unternehmen wie Infineon oder ASML könnten von den EU-Geldern profitieren. Quelle: dpa
Blick auf eine Platine: Unternehmen wie Infineon oder ASML könnten von den EU-Geldern profitieren. Quelle: dpa

BrüsselDie Europäische Union will die Erforschung schnellerer und günstigerer Computerchips mit fünf Milliarden Euro unterstützen. Die Fördermittel sollen an Wissenschaftszentren und Unternehmen an bereits bestehenden Knotenpunkten („Cluster“) wie etwa in Dresden und Grenoble fließen.

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„Andere investieren aggressiv in Computerchips und Europa darf nicht abgehängt werden“, erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Donnerstag. Das Förderprogramm sei auf sieben Jahre angelegt. Aus EU-Mitteln kämen 1,5 Milliarden Euro und von den EU-Mitgliedsstaaten 3,5 Milliarden Euro.

Die High-Tech-Themen 2013

  • 20 Prozent

    Ein Fünftel der IT- und Telekom-Unternehmen halten Business Process Management für ein wichtiges Thema in diesem Jahr.

  • 22 Prozent

    IT-Outsorcing ist aus Sicht von 22 Prozent der befragten Unternehmen mit am wichtigsten.

  • 22 Prozent

    Social Media bzw. Social Business ist für die Firmen ebenso wichtig wie das Thema IT-Outsourcing.

  • 27 Prozent

    Mehr als ein Viertel aller befragten IT- und Telekom-Unternehmen halten das Thema "Bring Your Own Device" für einen der wichtigsten Technologie- und Markttrends in diesem Jahr.

  • 33 Prozent

    In Zeiten von immer häufiger auftauchenden und groß angelegten Hacker-Angriffen wird auch das Thema IT-Sicherheit immer wichtiger.

  • 37 Prozent

    Das drittwichtigste Thema ist der Umfrage von Bitkom zufolge Big Data/Business Intelligence.

  • 48 Prozent

    Knapp die Hälfte der IT- und Telekom-Firmen sieht Mobile Anwendungen im Mittelpunkt.

  • 59 Prozent

    Das mit Abstand wichtigste Thema ist für die Branche alles rund um Cloud Computing.

Von dem Fördergeld könnten unter anderem Deutschlands größter Halbleiterhersteller Infineon, der französische Chipkonzern STMicroelectronics sowie der niederländische Zulieferer ASML profitieren.

  • 23.05.2013, 22:11 UhrDagmarK

    " Aus EU-Mitteln kämen 1,5 Milliarden Euro und von den EU-Mitgliedsstaaten 3,5 Milliarden Euro."

    Was soll das mit den EU-Mitteln? Seit wann hat die EU eigene Mittel? Das sind alles Gelder aus den Mitgliedsstaaten.

    Ob am Ende etwas dabei heraus kommt? Ich wage es zu bezweifeln.

  • 23.05.2013, 22:06 Uhrwhoknows

    Boah, ein DDR-Flashback jagt den nächsten. Ich sehe grad den stolzen Honni mit dem 1MB Speicherriegel vor mir.

    "„Andere investieren aggressiv in Computerchips und Europa darf nicht abgehängt werden“, erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Donnerstag. Das Förderprogramm sei auf sieben Jahre angelegt. Aus EU-Mitteln kämen 1,5 Milliarden Euro und von den EU-Mitgliedsstaaten 3,5 Milliarden Euro."

    Nur ein 7-Jahresplan, supi die Welt wird sich in 7 Jahren über den Anblick von Frau Kroes mit einem 1GB-Speicherriegel erfreuen. Bringt das dann auch die aktuelle Kamera äh Tagesschau im Fernsehen? Planübererfüllung macht sich immer gut im TV!

    Ich krieg schon wieder einen Flashback...

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