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Diskussion: Kommentare zu: „Geld allein löst die Probleme nicht“

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 20.10.2012, 15:19 Uhrinquisitor

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • 20.10.2012, 16:35 UhrRepublikaner

    Na das ist ja was ganz neues. Bin heute schon gespannt wie der ESM 2.0 aussieht. Von Herrn Regling interessiert mich auch zu hören ob GR, E und ZY ihre Anteile einzahlen, oder ob das die anderen übernehmen müssen. Bis jetzt ist der ESM nur eine obskure Zeitkauf-Maschine, oder ein Teppich unter den man bequem ein paar Krisen kehren kann. Ist zuviel Finanzmüll druntergekehrt wird man drüberstolpern. Mit der Aktion die Krisen aus den Schlazeilen zu holen und ein großes Tuch darüber zu legen wird es nicht getan sein - in der Tat.

  • 20.10.2012, 16:41 Uhrharakiri

    So ein aaalglattes Interview langweilt einfach nur. Ein pures Propagandainterview von Handelsblatt. Macht die Grube auf und schüttet es dort hinein. Oder in DIXI werfen weil einfach nichtssagend. Fertig.

  • 20.10.2012, 16:53 UhrPaul7744

    Soviel Unsinn, Unkenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge, Unkenntnis der Geschichte, Verantwortungslosigkeit gegenüber den Menschen, die produktiv arbeiten und diese Typen über jedes vertretbare Maß alimentieren, auf einmal findet man selten.
    In den Orkus mit dem ESM! Die ganze EU gleich mit! Aber was macht man mit den Eurokraken? Wie soll man sie sozialverträglich entsorgen? Aber die Frage stellt sich wohl nicht. Es winkt das Beispiel des Luxusasyls eines gewissen Herrn Honnecker.

  • 20.10.2012, 17:22 UhrTimmy0906

    Von einem Chef des ESM kann man keine andere Antwort erwarten.
    Hallo, wer sägt schon auf dem Ast ab, wo er selbst sitzt.

    Solange noch die Märchengeschichten geglaubt werden, ändert sich nichts.
    Die Zeit wird zeigen, was stimmt oder auch nicht.
    Fakt ist bisher, dass die Politik nachweislich seit 2010 immer tiefer in die Krise mit Haftungen und Bürgschaften getrieben hat.
    Während 2010 noch denkbar wäre, dass Deutschland fast ungeschoren davon kommt, ist die heutige Situation dagegen fast ausweglos.
    Die evtl. Erfüllung der Bürgschaften wird jedes Maß des vorstellbaren übertreffen.
    Natürlich werden die Politiker bis zum möglichen Ende mit Durchhalteparolen propagieren und immer mehr Geld in die Hand nehmen.
    Es wird sich erst noch zeigen, dass selbst ohne Krieg, es möglich ist, einen ungeheuren Schaden zu produzieren.

  • 20.10.2012, 17:37 UhrPinin

    Das simple Problem im ClubMed ist doch, dass die politische und wirtschaftliche "Elite" ihre unverdienten, zum größten Teil durch Korruption und Steuerhinterziehung erworbenen Pfründe als selbstverständlich ansieht und um jeden Preis behalten will und auch wird.

    Die Sparmaßnahmen und neue Steuern sollen dagegen alleine die kleinen Leute tragen, die zu Recht auf die Straße gehen, die aber immer wieder nur als Alibi für Zahlungen und Vorteile für die Parasiten dienen.

    Klar, die Politiker- und Bürokraten-Elite in Brüssel, Berlin, Paris, Frankfurt etc. fühlt sich natürlich den korrupten Eliten im ClubMed aufs tiefste verbunden und wird nie an deren Parasitentum rütteln. Man ist einfach "seelenverwandt".

    Es ist einfach das gleiche Spiel wie zu allen Zeiten - Aristokratie und Raubritter gegen kleine Bürger. Und die Aristokratie hat schon immer länderübergreifend zusammengehalten.

    • 20.10.2012, 18:03 UhrDer_Realist

      Sie haben absolut recht.
      Die Geschichte hat aber gezeigt, dass diese fetten Eliten nicht ewig auf den Köpfen des Volkes trampeln können. Hier können die Deutschen noch etwas von den Südländern lernen. Auf die Straße!

    • 20.10.2012, 19:49 UhrSteuerzahler

      Richtig! Unser Grundproblem sind selbstverliebte Politiker die immer noch ohne Qualifikation oder Erfahrung aus dem realen Wirtschaftsleben vor sich hinstümpern bis der nächste Wahlkampf ansteht. Dann wird die Arbeit komplett niedergelegt (was schlimmeres verhindern mag) und nur noch opportunistischer Sche..ß gesülzt.
      Solange Lehrer, Studenten, Hartz4 Empfänger und zurückgebliebene Weltverbesserer sich berufen fühlen unsere Gesellschaft zu gestalten und wir sie auch noch an die Fleischtöpfe wählen wird sich nichts ändern - auch durch Demonstrationen nicht.
      Es muss das gesamte politische System mit komplett neuem Personal reformiert werden. Besser bezahlt, nach Qualifikation und Eignung ausgewählt und durch möglichst objektive Leistungsüberprüfung motiviert. Wenn sie so wollen, Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschland AG - von mir aus mit Frauen- und Immigrantenquote.

    • 21.10.2012, 02:03 UhrDagmarK

      "Unser Grundproblem sind selbstverliebte Politiker die immer noch ohne Qualifikation oder Erfahrung aus dem realen Wirtschaftsleben vor sich hinstümpern bis der nächste Wahlkampf ansteht."

      Völlig richtig und deshalb verlange ich jetzt ganz radikal: Politiker darf nur noch werden, wer entweder 2-3 Kinder alleine groß gezogen hat oder 1 Jahr in Hartz4 oder in einem prekären Beschäftigungsverhältnis überlebt hat.

      Wie kann es angehen, das überall in der EU völlig überversorgte Figuren über das Schicksal von arbeitenden Menschen entscheidet und sie dabei enteignet?

  • 20.10.2012, 18:03 Uhrbierbernd

    Soso... die bösen, nervösen Märkte sind daran schuld wenn Pleitegeiern keine neue Kohle in den Rachen geworfen wird. Da hat man sich eine schöne Theorie zurechtgebastelt und die Realität wird beharrlich ausgeblendet. Wenn ich meine Schufa-Reputation versaut habe, wird mir auch keiner mehr Geld leihen.

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