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Lockere Geldpolitik: US-Notenbankchef sieht Vorteile für alle

US-Notenbankchef Bernanke sieht in der Geldpolitik, die eine Belebung der Konjunktur bewirken soll, positive Seiten für die beteiligten Volkswirtschaften. Für die US-Wirtschaft machte er keine Prognose.

US-Notenbankchef Bernanke sieht in der lockeren Geldpolitik einen positiven Aspekt für alle beteiligten Volkswirtschaften. Quelle: Reuters
US-Notenbankchef Bernanke sieht in der lockeren Geldpolitik einen positiven Aspekt für alle beteiligten Volkswirtschaften. Quelle: Reuters

Stone MountainDer Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, sieht in einer lockeren Geldpolitik in den Wirtschaftsnationen Vorteile für alle Beteiligten. Die meisten der führenden industriellen Volkswirtschaften der Erde betrieben eine expansive Geldpolitik, sagte Bernanke am Montag bei einer Konferenz zur Finanzstabilität der Fed von Atlanta. Im Ergebnis sei diese Politik gegenseitig positiv für alle beteiligten Staaten.

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Bernanke verteidigte zudem die Stresstests für amerikanische Banken. Dieses Instrument habe dazu beigetragen, die Erholung des Sektors nach der historischen Finanzkrise zu erreichen. Die Widerstandskraft des Sektors sei heute deutlich größer als nach der Krise 2009.

Bernanke ging nicht näher auf die Aussichten für die US-Wirtschaft ein, deutete aber die Gründe für die lockere Geldpolitik der Notenbank an: Zwar sei die Wirtschaft heute deutlich stärker als vor vier Jahren, "allerdings sind die Bedingungen eindeutig noch weit von dem entfernt, was wir gern sehen würden", sagte Bernanke.

  • 19.04.2013, 20:47 UhrBuerge-r

    Mann oh Mann der Bernanke ist entweder strunzdumm oder unverschämt! Wenn man es objektiv sieht, plädiert er für folgendes Wirtschaftsmodell:

    Man verspricht allen alles, indem man praktisch unbegerenzt Leistungsversprechen in Form von Geld in die Welt setzt, wohlwissend, dass diese niemals gehalten werden können, weil sie jeden aktuellen oder potentiellen Realwert/-leistung übersteigen. Solange nicht zu viele "sehen" wollen, mag das wie jedes Schneeballsystem eine Weile ganz gut gehen, nur wehe, wenn nicht. Dann gibt es Tote und Schreibtischtäter wie Bernanke und die ganze kreditbetrügerische Ökonomenbrut sind dafür verantwortlich.

    Gegen eine gewisse Elastizität der Geldmenge wäre ja nichts zu sagen, außer daß sie dazu einlädt, das Maß völlig zu überdehnen und sich als Diener der Profiteure der Leerversprechen in der Hochfinanz in verheerende Interessenkonflikte mit seinem demokratischen Auftrag zu begeben. Daran ist bisher jedes Papiergeld gescheitert. Bernakes offensichtliche geistige Unbedarftheit lässt nicht vermuten, dass ausgerechnet er gekonnt auf dem schmalen Grat balancieren wird.

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