Diskussion: Kommentare zu: „Wiedereinführung der D-Mark wäre Katastrophe“

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 13.08.2011, 15:52 UhrAnonymer Benutzer: Rainer_J

    Klar, dann geht es uns so schlecht wie der Schweiz oder Schweden. Alles nur Propaganda der Euromantiker.

    Die Bilanz der Fehlkonstruktion ist nach 10 Jahre sehr übel. Alle Verträge, Gesetze und Versprechen wurden gebrochen.

  • 13.08.2011, 15:58 UhrAnonymer Benutzer: Island

    Wie alt ist dieser Artikel?


    Wurden nicht dieselben Befürchtungen genannt bei der Einführung der DM in Westdeutschland weil diese Währung im Gegensatz zur Reichsmark massiv aufwerten würde und diese Währung in Mittel- und Ostdeutschland keine gültig besitzt?

    (Ironie)



  • 13.08.2011, 16:00 UhrAnonymer Benutzer: Kritiker

    Sie wollten sicherlich schreiben. Die von der internationalen Bankendynastie bezahlten und von der Politik geföderten und mit hochbezahlten Jobs dotierten Ökonomen ......

    Nein, nicht die Exporte würden zurücggehen. Wir sind ein Industrieland das faktisch keine Bodenschätze besitzt. Wir würden Kupfer, Öl etc. viel billiger einkaufen, wenn die Mark an den Dollar gekoppelt ist.

    Aber vor allen Dingen würden die Schuldzahlungen aufhören an Pleitestaaten. So viel, was wir an hunderten von Milliarden an die Pleitestaaten zahlen, kann die deutsche Wirtschaft gar nicht als Nettogewin erzielen. Denn da kommt immer mehr auf uns zu. Und am Ende stirbt der Euro doch !!! Dann haben wir dann eben wieder die Mark. aber mit einer Billion Schulden mehr.

    Die dummen Durchhalteparolen und Beschwichtigungen glaubt doch niemand mehr !!

  • 13.08.2011, 16:08 UhrAnonymer Benutzer: norbert

    Es ist immer das gleiche Geheul: ist die Währung stark, ist das schlecht, weil wir nix exportiern können. Ist die Währung schwach, ist das schlecht, sind die (Rohstoff-)Importe so teuer, mit den bekannten Folgen.
    Die Währungsstärke ist doch nur ein Indikator für die Wirtschaftskraft eines Landes, und genau das würde eine starke D-Mark spiegeln. Und ob der Mittelstand 100 Euro einnimmt, oder 50 Mark, bleibt doch gleich ?

    • 13.08.2011, 17:01 UhrBastian

      Ob Sie 100 DM oder 50 Euro einnehmen ist das selbe, jedoch ist fraglich ob Daimler noch für 200.000 USD (bei Starker DM im Gegensatz zu 100.000 USD bei schwachem Euro) eine E-Klasse in USA (oder wo auch immer sonst auf der Welt) verkauft bekommt!?

    • 13.08.2011, 17:27 UhrAnonymer Benutzer: gast01

      Daimler ist doch egal. Die produzieren wo es billig und möglich ist. Der Mittelstand würde profitieren und den verbindet noch etwas mit Deutschland.
      Wenn Daimler in den USA produziert warum soll es dann dort keine Fahrzeuge mehr verkaufen?
      Und mal nebenbei, die Zukunft der ehemals deutschen Autokonzerne schaut bei steigenden Ölpreisen sowieso nicht rosig aus. 2011 und noch kein reines Elektroauto auf dem Markt.
      Wenn die Rohstoffe günstiger sind,ist, wie sie sicher wissen, auch der Preis des Endprodukts günstiger.

      Das beste wäre, wenn die deutschen Umziehen würden. Vielleicht nach Südamerika. Mit solchen Freunden....

    • 13.08.2011, 21:20 UhrAnonymer Benutzer: Ondoron

      Eine DM könnte man auch im eigenen Land immer weichkriegen. Nur Geld drucken ohne Ende. ABER: Der Wohlstand blieb im Land. Das ist der Unterschied!

    • 14.08.2011, 13:52 UhrAnonymer Benutzer: norbert

      Die USA kaufen immer für den gleichen Dollarbetrag. Nur, ob dieser Erlös danach in Euro (nominell mehr) oder in DM (nominell weniger) umgerechnet wird, ist egal, denn wertmäßig ist es das gleiche.
      Sie sollten die Vorlesung mit den Wechselkursen nochmal studieren.

  • 13.08.2011, 16:09 UhrAnonymer Benutzer: Wollekes

    Selten einen so blutleeren Artikel gelesen. Es wird nur einseitig aus Sicht der Finanzindustrie berichtet - für den Verbraucher hätte z.B. eine höhere Kaufkraft (der D-Mark) Vorteile, was auf längere Sicht die Binnennachfrage erhöhen würde. Aber wer denkt denn heutzutage noch langfristig ?
    So wird das schon lange an seine Grenzen gestossene "Wachstum" krampfhaft weiter auf Pump finanziert und natürliche Resourcen durch unsinnige, aber billig zu finanzierende "Projekte" im Eiltempo ausgebeutet.
    Dies kann langfristig nur zum Kollaps, nicht nur des Finanzsystems, sondern v.a. der Natur führen. Zur Beruhigung : Letztere baucht uns Menschen nicht ...

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