Diskussion: Kommentare zu: Die Mär von den faulen Ausländern

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 29.11.2011, 21:17 UhrPisaPisa

    Es ist ein Unterschied, ob die Migranten deshalb migrieren, weil sie durch ein (zu) großzügiges Sozialsystem angezogen werden, oder ob sie erst dann, wenn sie einmal hier sind, die Großzügigkeit des Sozialsystems erkennen, und sich dessen mehr bedienen die Bevölkerung anderer sozialer Schichten.
    Wird das in den von HB genannten Untersuchungen berücksichtigt?
    Das HB sagt nichts dazu.

    • 31.12.2011, 08:00 UhrAnonymer Benutzer: Adolf

      Der Unterschied zwischen dem was ein Deutscher unter "Migranten und Arbeiten" versteht (schlechtbezahlte Dreckarbeit) und was ein Mensch darunter versteht ist enorm.

  • 29.11.2011, 21:19 UhrAnonymer Benutzer: FauleSau

    Ein in Deutschland gewagtes Thema.
    Sarazzin wurde schon gestutzt. Wollen ja, auch können?
    Dieser Tage war ich in den Städten Rhein-Main-Gebiet F-OF-HU unterwegs.
    Was meine Augen dort sehen und meine Ohren hören reicht eigentlich aus. Keine Mutter hat mit ihren Kinder deutsch gesprochen -auch viele Erwachsene untereinader nicht-.

    Einen Realitätsverlust habe ich nicht. Früher war ich hier zu Hause. Heute komme ich mir vor als wäre ich woanders und zwar in der Türkei.
    Das kann so eigentlich nicht sein. wenn man sich nicht mehr wohlfühlt. Multi hin oder her. Meine Augen hatten kaum einen besonderen Genuß. Die Kleidung der meisten einfach mit Kopftuch und die Schürze bis auf den Boden. Nicht alle aber viele -vielleicht sogar die Mehrheit-.
    Gut -gefällt mir nicht- aber man könnte drüber stehen. Wollen ja, aber können? Ich möchte meine Augen nicht verschließen und nicht wegschauen. Die Gewahrsambücher der Polizei sprechen auch andere Bände über die Personen die dort eingetragen sind. Einfach mal die Gewahrsambücher einsehen. Ich wette, da gibt es größte Probleme. Und die Wahrheit über faule Ausländer kennt doch niemand, oder doch? Statistiken? Da vertraue ich lieber meinem gesunden Menschenverstand und was ich sehe und höre! Und denen, die mit dem Milieu dort in den Ghettos zu tun haben. Statistik hin oder her!
    Auch meine Erfahrungen sind andere. Ob die nun faul sind oder nicht. Die entwicklung ist auf keinen Fall gut und die Integration für mich persönlich längst gescheitert. Ob man das wahr haben möchte oder nicht. Verschiedene Kulturen, verschiedne Menschen. Die Unterschiede sind leider zu groß. Ganz zu schweigen von den Gebieten in den Großstädten. Da wage ich die Behauptung aufzustellen: Die wollen nicht und können auch nicht! Dann stellt sich auch nicht die Frage, ob diese faul sind!

  • 29.11.2011, 21:20 UhrPisaPisa

    Es ist ein Unterschied, ob die Migranten deshalb migrieren, weil sie durch ein (zu) großzügiges Sozialsystem angezogen werden, oder ob sie erst dann, wenn sie einmal hier sind, die Großzügigkeit des Sozialsystems erkennen, und sich dessen mehr bedienen als die Bevölkerung anderer sozialer Schichten.
    Wird das in den von HB genannten Untersuchungen berücksichtigt?
    Das HB sagt nichts dazu.

  • 29.11.2011, 21:23 UhrAnonymer Benutzer: Tabu



    Eine informelle Allianz aus Sozialisten, Eine-Welt-Theoretikern, Deutschlandhassern, Kirchenfürsten, Asylindustriellen und gütetrunken-masochistischen Weltverbesserern arbeitet – jeder für sich – am großen gemeinsamen Endziel. Mit der flexiblen Kraft eines Schwarms, der in dieselbe Richtung schwimmt, wird zielstrebig die übereinstimmende Vision verfolgt: Abschaffung der eigenen westlichen Kultur durch multikulturellen Bevölkerungsaustausch.Migrants settling in Germany

    Just over 150 refugees, mostly families, who arrived in Malta during the conflict in Libya will be relocated to Germany next week.

    Germany would be taking 43 men, 73 women and 36 children from Somalia, Eritrea, Ethiopia and Sudan and relocate them in various parts of the country, the German Embassy said. Many of the refugees already have family ties in Germany and, over the past months, they participated in cultural orientation courses about life there.

    They were also taught basic German to facilitate their integration and were given warm winter clothes, donated by the German community.

    The refugees will leave Malta on Tuesday morning.

    About 300 refugees were relocated to Germany in the last years.

    http://www.timesofmalta.com/articles/view/20111126/local/Migrants-settling-in-Germany.395569

  • 29.11.2011, 21:23 UhrAnonymer Benutzer: TecDoc

    Diese Studie ist ein übles Machwerk ...
    TecDoc

    ... und der Artikel auch.

    Schon die Überschrift ist ganz bewusst *falsch*: Sie spricht von
    "Sozialleistungen", während sich die Studie offensichtlich alleine
    mit "Arbeitslosenhilfe/-unterstützung" beschäftigt.

    Diesen gewaltigen Unterschied blenden Studie, wie auch der Artikel
    aus. Es wird so alleine die Arbeitsmigration betrachtet, alle anderen
    Formen der Zuwanderung werden ignoriert: Familiennachzug, Umwandlung
    von anderen Bleiberechten wie Asyl- oder Flüchtlingsstatus in
    dauerhafte Bleiberechte, etc..

    Aber wer redet denn gleich, oder nur von "arbeiten"? - Das bloße
    Aufenthaltsrecht in Deutschland, egal wie oder wodurch es erworben
    wurde, berechtigt zum Bezug von sozialen Leistungen, die weit über
    dem Lebensstandard der meisten Herkunftsländer liegen.

    Und ich rede da nicht nur von Hartz4, sondern von allen sozialen
    Leistungen, z.B. von Dingen wie der Gesundheitsversorgung, deren
    Niveau in D weit über praktisch allen aussereuropäischen
    Zuwanderungsländern liegt (aber eben auch kostenmäßig).

    Von "Arbeiten" oder "Arbeitslosigkeit", oder wer warum nicht arbeiten
    kann oder will, davon ist bis dahin noch gar nicht die Rede.

    Von daher ist der Artikel sachlich inkorrekt, ganz offensichtlich aus
    ideologischem Grund.

  • 29.11.2011, 21:26 UhrAnonymer Benutzer: Wutbuerger

    "Nicht hohe Sozialleistungen ziehen mehr Zuwanderer an, sondern die Regierungen reagieren auf höhere Zuwanderung, indem sie Sozialleistungen ausbauen."

    Wahrscheinlich weil jedem fleißigen Ausländer, der in die Bundesrepublik gekommen ist, die Lust aufs Arbeiten vergeht, sobald er die hiesige Presse liest und die nutzlosen BRD-Parteienfressen im TV gesehen hat.

  • 29.11.2011, 21:40 Uhromontono

    Merkwürdig -

    warum begegne ich stets nur den anderen

  • 29.11.2011, 22:04 UhrAnonymer Benutzer: AndreasLosch

    Warum hat dann der dumme Stammtisch am Ende meistens Recht, oder anders gefragt wer hat denn die Studie bezahlt? Selten so einen Schmarren gelesen, aber wie sagt der Stammtisch: Wess Brot ich ess dessen Lied ich sing.

  • 29.11.2011, 22:17 UhrAnonymer Benutzer: Informierter

    Das betrifft auch nur eine religiöse Gruppe, siehe UK. Wenn man das bei der Statistik nicht beachtet, kann man auch keine Unterschiede feststellen

    Muslim unemployment rate highest
    http://www.statistics.gov.uk/cci/nugget.asp?id=979
    "Men and women of working age from the Muslim faith are also more likely than other groups in Great Britain to be economically inactive, that is, not available for work and/or not actively seeking work. Reasons include being a student, being disabled or looking after the family and home. "

    and here about housings in the UK -
    http://www.statistics.gov.uk/cci/nugget.asp?id=962
    "Muslim households are the most likely to be living in social rented accommodation"
    "A very small percentage of all households live rent-free (2 per cent), but Muslim households were twice as likely as other households to do so (4 per cent)."

    and Education:
    One in three Muslims have no qualifications
    http://www.statistics.gov.uk/cci/nugget.asp?id=963
    In 2004 a third (33 per cent) of Muslims of working age in Great Britain had no qualifications – the highest proportion for any religious group. They were also the least likely to have degrees or equivalent qualifications (12 per cent).

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