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Studie: Alkohol - Schmiermittel für gute Geschäfte

Menschen mit moderatem Alkoholkonsum verdienen besser als Abstinenzler. Dieses häufig beobachtete Phänomen haben Forscher nun ein Stück weit erklärt. Die Ergebnisse sind jedoch kein Freibrief für hemmungsloses Trinken.

Menschen, die gemeinsam getrunken haben, vertrauen sich eher. Quelle: dpa
Menschen, die gemeinsam getrunken haben, vertrauen sich eher. Quelle: dpa

DüsseldorfJapanische Fischer tun es, kanadische Holzfäller und Londoner Börsenhändler sowieso: Kaum ist der letzte Fang des Tages eingeholt, die Motorsäge verstummt, das Börsenparkett geschlossen, strömen sie in die nächste Bar, um mit Bier, Wein und Co miteinander anzustoßen.

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Ob nach Feierabend, auf Partys oder beim Karten spielen: Während das einsame Trinken zu Hause eher verpönt ist, ist Alkoholkonsum in geselliger Runde ein weit verbreitetes Phänomen – dabei ist es weit günstiger, sich zu Hause das ein oder andere Gläschen zu genehmigen.

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Wie lässt sich dieses Phänomen erklären? Justus Haucap, Vorsitzender der Monopolkommission und Direktor des Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) ist dieser Frage zusammen mit seinen Koautoren Björn Frank (Universität Kassel) und Annika Herr (DICE) in einer wissenschaftlichen Arbeit auf den Grund gegangen.

Die Ökonomen stellen die These auf, dass der gemeinsame Alkoholkonsum ein Schmiermittel für wirtschaftliche Transaktionen aller Art ist – weil sich Menschen, die gemeinsam getrunken haben, eher vertrauen. Haucap und seine Koautoren führen diesen Mechanismus in einem theoretischen Modell vor Augen – und untermauern ihn auch mit empirischen Daten.

Eine Romanfigur hat Haucap vor mehr als 15 Jahren auf die Idee  gebracht: Die Autorin Dorothy Allision beschreibt in ihrem Buch „Bastard out of Carolina“ einen Mann, der Menschen, die keinen Alkohol trinken, nicht vertraut.

  • 27.11.2011, 18:12 Uhrmargrit117888

    Menschen, die auch gerne mal ihr Glas Wein trinken, sind Genußmeschen udn sie sind umgänglich und extrovertiert.
    Solche Menschen kommen im Leben besser zurecht, das it klar.
    Die verbiesterten Abstinenzler die nach dem Mott leben "ich rauche nicht - ich trinke nicht - und meine Kidner sind alle adoptiert" sind doch im täglichen Umgang einfach nur eine Plage.
    Aber leider will unsre Politik ja solche Typen, das ezigt ja schon das Rauchverbot.
    Als nächstes kommt sicher das abendliche Glas Weine dran.
    Man muß sich doch die Grünen ansehen, die gegen diese Dinge sind. WEnn ich diese dämlichen frustrierten Gesicher sehe, wundert es mich nicht dass solche Verbote immer von dneen iniziiert werden

  • 26.11.2011, 16:50 UhrAnonymer Benutzer: HerKle

    Mit dem Pejorativ "Abstinenzler" sind sicher Abstinente gemeint? Aber noch mehr als gemeinsames Saufen schweißt doch sicher ein gemeinsamer Bordellbesuch die Handelspartner zusammen. Wann wird der endlich steuerlich absetzbar?

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