VWL-Ranking

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VWL-Ranking 2011: Mannheimer Volkswirte verdrängen Zürich von Platz 1

Führungswechsel bei den besten deutschsprachigen VWL-Fakultäten: Im Handelsblatt-Ranking verlor Zürich seine Spitzenposition an Mannheim. Der Wettbewerb zwischen den Top-Universitäten hat sich spürbar verschärft.

Universität Mannheim: Die neue Nummer eins für VWL. Quelle: Public Domain
Universität Mannheim: Die neue Nummer eins für VWL. Quelle: Public Domain

LondonEs ist eine einfache Frage, aber Martin Peitz bringt sie in Verlegenheit: Welche neuen Volkswirte hat die Uni Mannheim in letzter Zeit alles eingestellt? Sechs Namen fallen dem Mikroökonomen und Sprecher der Mannheimer Volkswirte spontan ein. Zwei Minuten später, Peitz ist eigentlich längst bei einem ganz anderen Thema, fällt er sich selbst ins Wort. „Warten Sie mal, drei Kollegen habe ich ja noch vergessen, mindestens.“

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Alle Ergebnisse des Rankings

Die Mannheimer VWL ist in den vergangenen Jahren so stark gewachsen, dass selbst Insider schon mal den Überblick verlieren – allein neun neue Professoren mit unbefristeten Stellen haben die Ökonomen eingestellt, unter ihnen sind der Theoretiker Volker Nocke aus Oxford, die Makro-Expertin Michèle Tertilt aus Stanford und der Ökonometriker Gerard van den Berg aus Amsterdam. Hinzu kommen mehr als ein halbes Dutzend Junior-Professoren.

Handelsblatt VWL-Ranking Deutschland sucht den Super-Volkswirt

  • Handelsblatt VWL-Ranking: Deutschland sucht den Super-Volkswirt
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Dieses rasante Wachstum wirbelt das neue Handelsblatt-Ranking Volkswirtschaftslehre (VWL) durcheinander: Mannheim ist in der Rangliste der forschungsstärksten VWL-Fakultäten in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz zum ersten Mal auf den ersten Platz vorgerückt – und hat die Ökonomen der Universität Zürich, die die Rangliste vier Jahre lang unangefochten dominiert haben, auf den zweiten Platz verdrängt.

Seit dem Jahr 2006 untersucht das Handelsblatt regelmäßig die Forschungsleistung der VWL-Fakultäten anhand international gängiger Kriterien. Die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich erstellt das Ranking nach Maßgabe des Handelsblatts. Basis sind die wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Ökonomen in Fachzeitschriften. Sie sind Teil einer Datenbank, in der die Publikationen von insgesamt 2412 Volkswirten an 81 Universitäten enthalten sind. (Details zur Methodik hier).

  • 05.09.2011, 15:34 Uhrrvahrenkamp

    Die armen Professoren in Mannheim ohne Mitarbeiter!
    Jetzt müssen sie selber die Massenklausuren korrigieren.
    Wie soll man da in A-Journals publizieren?

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