
LONDON. Wagen Sie es, Ihrem Chef zu offen zu widersprechen? Oder ihn auf Fehler oder Probleme hinzuweisen?
Eigentlich sollte sich Ihr Boss das wünschen. Denn die eigenen Mitarbeiter sind für ihn eine zentrale Informationsquelle - ob es um das Verbessern von Produktionsprozessen geht, den Kampf gegen Qualitätsprobleme oder das Aufdecken krimineller Machenschaften. Vorausgesetzt, die Beschäftigten wagen es, ihren Mund aufzumachen.
In der Realität ist genau das oft nicht der Fall: In vielen Unternehmen behalten die Mitarbeiter ihr Wissen lieber für sich und arbeiten nach dem Motto "Der Chef hat immer recht." Entweder aus Angst vor Repressionen oder weil sie ihre Vorgesetzten für kritikunfähig und beratungsresistent halten.
Ein amerikanisches Wissenschaftlerteam hatte jetzt die einzigartige Möglichkeit, die Gründe für solch ein Verhalten detailliert auszuleuchten. Ein US-Technologie-Konzern mit mehr als 50 000 Beschäftigten gewährte den Organisationsforschern James Detert (Cornell University) und Linda Trevino (Pennsylvania State University) Zugang zu Mitarbeitern aller Hierarchiestufen.
Im Auftrag des Topmanagements sollten die Wissenschaftler herausfinden, warum sich Duckmäusertum entwickelt und was sich dagegen tun lässt. Der Vorstandschef des Unternehmens hatte das Projekt ins Rollen gebracht. Alarmiert hatten ihn die Ergebnisse einer betriebsinternen Umfrage. Jeder Zweite der Beschäftigten hatte angegeben, dass man im Unternehmen besser nicht zu offen mit Vorgesetzten sprechen sollte.
An vier Standorten des Konzerns konnten die Wissenschaftler rund 100 verschiedene Mitarbeiter vertraulich interviewen. Sie konzentrierten sich auf Werke, in denen das Vertrauen zwischen Management und Personal besonders gut oder besonders schlecht war und suchten nach systematischen Unterschieden.
Ein Schlüsselergebnis: Die Persönlichkeit, das Verhalten und das Auftreten des Führungspersonals sind das größte Hindernis für eine offene Kommunikationskultur. Zentral sind dabei nicht nur die unmittelbaren Vorgesetzten oder die oberste Führungsspitze, stellen die Forscher fest.
Gerade Führungskräfte im mittleren Management, die zwei bis vier Hierarchiestufen über einem Mitarbeiter stehen, spielen eine zentrale Rolle. Sie beeinflussen direkt das Bild, das die Mitarbeiter von der Kommunikationskultur haben.
Dies werde bei der internen Evaluierung von Führungskräften in Unternehmen viel zu wenig berücksichtigt, monieren die Forscher. Manager würden meist nur von direkten Untergebenen bewertet - nicht aber von Mitarbeiten, die mehrere Hierarchiestufen unter ihnen stehen und mitunter ein ganz anderes Bild von der Person haben.
heute habe ich eine CD mit dem Thema Zielvereinbarungsgespräche gehört.
Aha also ausgelagertes Gehalt als sogenannter bonus gehörte fest mit zum beschlossenen businessprogramm und wurde bereits vor 12 Jahren eingeführt.
Lean Management etc.
Gut es ist aber gleichzeitig ein Tatbestand, dass sich diese Form von business mit bedrohungen und Erpressungen gegen die Mitarbeiter ausgeweitet hat.
Mitarbeiter die selber kündigen, müssen teilweise über 10 000 Euro eines ausgelagerten Gehaltes an eione Art Abfindung an das Unternehmen zurückzahlen.
Die Mitarbeiter erhalten keine Aus- und Weiterbildung und es gibt auch keine Zielvereinbarungsgespräche. Was theoretisch erdacht und in der Praxis angewendet wird ist zweierlei.
Hinzu kommt, dass solche Praktiken nach gängigen EU Normen NiCHT ERLAUbT sind, insbesondere bei der Prüfung von hochsicherheitskritischen Systemen.
Das Safety steht über dem business. Das scheint vielen nicht klar zu sein. Wurde aber gerade noch mal von Ramsauer vor ein paar Tagen demonstriert.
Nachdem ich ier bereits 200 mal darauf aufmerksam gemacht habe. DANKE Mariana.
Herr u.Knecht Leiharbeit heuern ,feuern.ein dummkopf wer da noch was sagt.es ist eine freude es besser zu können und für sich zu behalten wegen lapalien wurde gekündigt also den vorrauseilenden gehorsam erbringen und dann feststellen nur benutzt haut auf dauer nicht hin.gewollte politik in der gesellschaft u.der Firma.dafür wurde vertrauen geopfert,gir und angst sind die besten wegweiser der erfolgreichen zukunft.lasst uns für freu schikedanz spenden laut bild nagt die frau am existenzminimum hut ab vor ihr
Kartell von Angst und Schrecken !
Warum wird eigentlich nicht das Kartell, welches Angst und Schrecken verbreitet, gebrochen ?
Aber dazu müsste die Arbeitswelt demokratiesiert werden um somit nicht dem Primat des Geldes unterworfen sein!
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