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Arbeitsmarktpolitik: Wie der Staat den Niedriglöhnern helfen kann

Mit einer geschickten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik können Industriestaaten das Schicksal von Beschäftigten im Niedriglohnsektor spürbar verbessern – das ist die Botschaft eines Forschungsprojektes unter Federführung des Nobelpreisträgers Robert Solow. Die Ergebnisse stellen viele Dogmen der Arbeitsmarkt-Politik in Frage.

Eine von Millionen Beschäftigten im Niedriglohnsektor: Eine Putzfrau in Deutschland. Quelle: dpa
Eine von Millionen Beschäftigten im Niedriglohnsektor: Eine Putzfrau in Deutschland. Quelle: dpa

„Höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Geringqualifizierte bedeuten nicht zwangsläufig, dass ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt schlechter werden“, betonte Solow Ende vergangener Woche auf der Tagung der Ökonomie-Nobelpreisträger in Lindau. Auch moderate gesetzliche Mindestlöhne seien nicht so schlecht wie ihr Image bei liberalen Ökonomen.

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In einem über mehrere Jahre laufenden Forschungsprojekt hat Solow zusammen mit zahlreichen Kollegen seit 2004 die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten im Niedriglohnsektor in den Vereinigten Staaten und in sechs europäischen Ländern detailliert analysiert.

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