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Bankenaufsicht: Strenges im Kleingedruckten von Basel III

Der Basel-III-Kompromiss ist viel zu lasch? Von wegen, argumentiert der Chefökonom der BIZ und verweist auf die neue Definition voN Eigenkapital. Warum die neuen Vorschriften viel strenger sind, als es auf den ersten Blick aussieht.

BIZ-Chefökonom Stephen Cecchetti widerspricht der Kritik, Basel III sei zu lasch. Quelle: Pressefoto BIS
BIZ-Chefökonom Stephen Cecchetti widerspricht der Kritik, Basel III sei zu lasch. Quelle: Pressefoto BIS

LONDON. Kritiker überschütten den Kompromiss mit Hohn und Spott. Basel III sei eigentlich der falsche Name für die neuen Eigenkapitalregeln für Banken, frotzelt zum Beispiel der Bonner Wirtschaftswissenschaftler Martin Hellwig. „Richtiger wäre es, von Basel II.001 zu sprechen.“ Denn im Kern unterschieden sich die neuen Vorschriften, die die Finanzwelt sicherer machen sollen, nur marginal von den alten, viel gescholtenen Basel-II-Regeln.

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Der Chefökonom der Baseler Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Stephen Cecchetti, hat solcher Kritik nun lautstark widersprochen. Die Änderungen seien viel weitreichender, als es auf den ersten Blick den Anschein habe, betonte Cecchetti in dieser Woche bei einem Vortrag in der Londoner Ökonomie-Denkfabrik NIESR.

„Um die vollständigen Auswirkungen der Reformen zu verstehen, ist es wichtig, das man das gesamte Reformpaket betrachtet.“ Ansonsten laufe man Gefahr, die Folgen der neuen Regeln drastisch zu unterschätzen.

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