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Krisenfolgen: Kann die „unsichtbare Hand“ Banker disziplinieren?

Als Konsequenz aus der globalen Banken- und Finanzmarktkrise fordern viele eine stärkere staatliche Regulierung der Banken. Liberalen Ökonomen graust es beim Gedanken daran. Eine neue Studie scheint ihnen recht zu geben: US-Geldinstitute, die in hartem Wettbewerb standen, kamen weit besser durch die Große Depression. Was das über die heutige Krise lehrt.

Harte Konkurrenz zwischen Banken kann die Stabilität des Finanzsystems stärken. Dies belegt eine neue Studie zur Großen Depression. Quelle: ap
Harte Konkurrenz zwischen Banken kann die Stabilität des Finanzsystems stärken. Dies belegt eine neue Studie zur Großen Depression. Quelle: ap

DÜSSELDORF. Das Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise ist noch lange nicht in Sicht – eine wichtige Lehre aus dem Desaster aber steht heute schon fest: Der Staat muss das Finanzsystem besser und strenger beaufsichtigen. Die unregulierten Schattenbanken, die bis 2007 an den Aufsehern vorbei höchst riskante Geschäfte tätigten, gelten als eine zentrale Ursache der Katastrophe – ebenso wie die Flut an neuen, komplexen Finanzprodukten, die kaum staatlicher Aufsicht unterlag.

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Doch ist das wirklich die einzige Lösung? Liberalen Ökonomen graust es bei dem Gedanken an mehr Regulierung. Sie plädieren dafür, die Banken auch durch den Markt zu disziplinieren.

Eine neue Studie stützt ihre Position und liefert Argumente für eine Idee, die durch die Finanzkrise diskreditiert erschien: dass die „unsichtbare Hand des Marktes“ Banken, Hedge-Fonds und andere Akteure auf dem Finanzmarkt mitunter besser zähmen kann als der Staat.

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