
HB DÜSSELDORF. Es gibt sie immer wieder: Produkte, die die Welt nicht braucht. Rasierpinsel für Veganer, Schmutz aus der Flasche für Geländewagen-Fahrer, Toupets für Babyglatzen.
Doch auch abgesehen von solch speziellen Produktinnovationen für winzige Zielgruppen gibt es viel zu viele Produktentwicklungen, die nicht rechtzeitig auf dem Müll landen, finden Duncan Simester und Juanjuan Zhang.
Die Forscher der Sloan School of Management am Massachusetts Institute of Technology sind überzeugt: "Produktentwicklungen, die sich erst sehr spät als Flop herausstellen, gehören zu den teuersten Fehlern, die Unternehmen machen können."
Aber warum tun sich Unternehmen so schwer damit, Ideen, die sich als Irrweg erweisen, zu verwerfen? Dieser Frage sind Simester und Zhang in einer Studie auf den Grund gegangen.
Im Kern, so lautet die These der Wissenschaftler, lässt sich das Problem damit erklären, dass die Firmen ihren Produktenwicklern systematisch falsche Anreize setzen.
Wo soll das allen hin führen? Malus-Systeme auch für banker? Aber wer soll dann diesen A.-Job noch machen??
Nachdem ich die Überschrift von diesem Artikel gelesen hatte, dachte ich erst es ging hier um ALSTOM und ihr TGV :-)
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