Handelsblatt-Serie
Bildung 4.0

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in diesem Bundestagswahlkampf ist viel von sozialer Gerechtigkeit, Steuersenkungen und innerer Sicherheit die Rede. Über das wichtigste Thema, die Bildung, sprechen Kanzlerin Angela Merkel und Herausforderer Martin Schulz kaum. Und wenn, dann mit der oberflächlichen Wahlkampfrhetorik, dass mehr Geld in die Bildung investiert werden müsse und die Schüler besser auf die digitale Zukunft vorbereitet werden müssten. Dabei ist es unstreitig, dass die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft neue Antworten in der Bildungspolitik verlangt. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, was und wie wir künftig lernen.

Deutschland ist ein Land ohne natürliche Ressourcen, die richtige Ausbildung der Bürger ist deshalb der wichtigste Produktionsfaktor. Und dennoch investiert Deutschland deutlich weniger Geld in Bildung als andere europäische Staaten und als der Durchschnitt der OECD-Staaten. Unbenutzbare Toiletten, einsturzgefährdete Sporthallen und schimmelbefallene Klassenräume sind die sichtbaren Folgen dieser falschen Investitionspolitik. Von einem Bildungssystem für das 21. Jahrhundert ist Deutschland weit entfernt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Land der Dichter und Denker an Wettbewerbsfähigkeit verliert, sollte das föderale Bildungssystem nicht grundlegend modernisiert werden.

Das Handelsblatt startet deshalb eine Serie mit dem Titel „Bildung 4.0“. In zehn Teilen analysieren Handelsblatt-Redakteure bis zur Bundestagswahl die größten Schwachstellen des deutschen Bildungssystems und zeigen, wie die Defizite behoben werden können. Lehrerinnen und Lehrer sowie alle Bildungsexperten sind eingeladen, sich mit Vorschlägen an dieser wichtigen Debatte zu beteiligen. Eine Mail an mich genügt: afhueppe@handelsblatt.com

Herzliche Grüße

Ihr Sven Afhüppe
Chefredakteur

Kommentare zu " Handelsblatt-Serie: Bildung 4.0"

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  • Es kann kein Bildungssystem in Deutschland geben , wo 180 Nationen ihren Interessen nachgehen. Es geht schon im Kindergarten los, wo männliche Muslime
    ihren Frauen verbieten mit Männern zu sprechen und wo Erzieherinnen nichts Wert sind. Das setzt sich an Schulen fort und da die Schulen meist in Grünen Händen liegen ist das Chaos vorprogrammiert. Gemeinsamen Unterricht mit Behinderten, schön und gut wird aber mit Gewalt ausgeübt ,dazwischen kein Schwimmunterricht für Muslimische Mädchen und daher auch kein Unterricht mehr für die anderen. Klassenreise immer Streitthema
    und zum Ramadan dürfen Lehrer nicht öffentlich essen sonst setzt es Sanktionen.

    Das Abitur wird vergeben wie geschnittenes Brot man will eben gut dastehen
    im Ministerium.

    Kinder sind das Fundament eines Staates , bei uns baut man auf Sand weiterhin.

    Warum? Weil es immer noch wie vor 30 ,50 Jahren nur einer bestimmten Gruppe
    der Elite vorbehalten ist, ganz oben mitzuspielen. Da wird aufgepasst . Diese Leute studieren woanders und der Rest darf nur mitspielen ,aber auf Plätzen die erlaubt sind. Selten wenn einer es schafft nach ganz oben durchzubrechen.

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