Schülerwettbewerb econo=me: Die Angst vor den niedrigen Zinsen

Schülerwettbewerb econo=me
Die Angst vor den niedrigen Zinsen

Die Werke der Preisträger des diesjährigen Schülerwettbewerbs econo=me zeigen: Übers Sparen nachzudenken, kann auch Spaß machen. Es zeigt sich, dass auch die Wirtschaft klugen Nachwuchs bestens gebrauchen kann.
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Drei Jugendliche sitzen in einem Café und unterhalten sich übers Geld. Das Mädchen in der Runde hat sich gerade ein neues Smartphone bestellt. Bei Cola, Limo und Wasser kommen die drei ins Grübeln, ob es nicht doch besser wäre, mehr zu sparen. Nur wie und wo? Weil sie allein nicht weiterkommen, machen sie einen Termin beim Bankberater, der ihnen unter anderem erklärt, warum es keine so gute Idee ist, Geld zuhause zu bunkern und wie man es stattdessen anlegen könnte.

Der Bankberater ist in Wirklichkeit ein Wirtschaftslehrer eines Gymnasiums in Lüneburg, die Jugendlichen seine Schüler und zugleich Schauspieler in einem Filmbeitrag für den Schülerwettbewerb econo=me, den die Flossbach von Storch Stiftung und die Initiative „Handelsblatt macht Schule“ gemeinsam ausschreiben. In diesem Jahr ging es um den Sinn und Unsinn des Sparens und die Frage, ob sich das Geldzurücklegen angesichts von Minizinsen überhaupt noch lohnt.

Mit ihrem Zehnminüter über die drei Jugendlichen haben die Neuntklässler der Wilhelm-Raabe-Schule den ersten Platz in der Sekundarstufe I gewonnen. Michael Ebert, Lehrer für Politik und Wirtschaft an dem Gymnasium, hat seinen Schülern von dem Wettbewerb erzählt. „Das ist ein gutes Thema, das wir im Unterricht nicht so richtig behandeln“, sagt er. Ihr Videoprojekt haben die neun Schüler selbständig umgesetzt, mit ihrem Lehrer haben sie sich nur wenige Male getroffen. Nur weil sie in echten Banken nicht drehen durften, übernahm er schließlich den Part des Bankmitarbeiters.

Filme waren eine beliebte Form beim diesjährigen Wettbewerb. Auch die Zweitplatzierten, Neuntklässler des Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasiums in Aschaffenburg zeigten ihre Sicht aufs Sparen in einem dreieinhalb Minuten. „All I need is money“ wiederum war das Motto von Neuntklässlern des Jakob-Brucker-Gymnasiums in Kaufbeuren, die mit ihrem Film auf den dritten Platz kamen.

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