Politik

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Vergeltung der Türkei: Nato verurteilt Syriens Angriffe

Der syrische Bürgerkrieg greift auf die Nachbarländer über. Nach dem Beschuss hat die Türkei Gegenangriffe gestartet und ruft den Uno-Sicherheitsrat an. Der Nato-Rat trifft sich für eine Dringlichkeitssitzung.

Ankara/Brüssel/Jersualem/New YorkDas türkische Militär hat am Donnerstagmorgen seinen Angriff auf einen syrischen Militärstützpunkt nahe der Grenze fortgesetzt. Ziel sei die Region um die Stadt Tel Abjad gewesen, die rund zehn Kilometer von der gemeinsamen Grenze entfernt liegt, hieß es in türkischen Sicherheitskreisen. Mehrere Angehörige der syrischen Regierungstruppen seien getötet worden.
Die türkische Luftwaffe hatte bereits in der Nacht zu Donnerstag die Militärbasis angegriffen und Vergeltung für einen Granatenangriff aus Syrien geübt, bei dem am Mittwoch fünf türkische Zivilisten getötet wurden.

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„Die Türkei wird solche Provokationen des syrischen Regimes, die unsere nationale Sicherheit bedrohen, niemals ungestraft lassen“, erklärte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwochabend in Ankara. Zudem hat die Türkei nach dem grenzüberschreitenden Beschuss durch Syrien den UN-Sicherheitsrat angerufen. In einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und den Sicherheitsratsvorsitzenden, Guatemalas Botschafter Gert Rosenthal, wertete der türkische UN-Botschafter Ertugrul Apakan den Zwischenfall am Mittwoch (Ortszeit) als "aggressiven Akt Syriens gegen die Türkei". Durch den syrischen Granateneinschlag waren fünf türkische Zivilisten getötet worden.

Der syrische Informationsminister Omran al-Subi hat am Mittwoch eine Untersuchung des Angriffs auf ein türkisches Grenzdorf mit fünf Toten angekündigt. Zudem drückte er im Namen der Regierung den Angehörigen und dem türkischen Volk sein Beileid aus, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Im Fall von Grenzzwischenfällen müssten die Länder und Regierungen vernünftig, rational und verantwortungsvoll handeln, meinte der Minister.

Der Nato-Rat wurde noch für den Abend zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen. Türkische Sicherheitskreise vermuteten, dass die in Akcakale eingeschlagene Granate von syrischen Regierungstruppen abgefeuert wurde.

„Dieser Angriff ist von unseren Streitkräften sofort erwidert worden“, erklärte Erdogan. Die türkischen Streitkräfte feuerten demnach „auf Ziele entlang der Grenze, die mit Radar identifiziert“ worden waren. Durch den Einschlag syrischer Granaten waren in Akcakale nahe der syrisch-türkischen Grenze fünf Menschen getötet worden. Bürgermeister Abdülhakim Ayhan sagte, unter den fünf Toten sei eine Frau mit ihren drei Kindern. 13 weitere Menschen wurden verletzt. Die Bevölkerung sei wütend, da immer wieder Geschosse nach Akcakale hineinflögen. Außenminister Ahmet Davutoglu berief seinerseits eine Dringlichkeitssitzung ein.

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International löste die Ausweitung des Konflikts Besorgnis aus.

Die Nato nannte den Angriff auf das türkisches Dorf nach einer eilig einberufenen Sondersitzung der ständigen Nato-Botschafter einen flagranten Bruch internationalen Rechts und eine Sicherheitsbedrohung für den Verbündeten Türkei. „Wie schon am 26. Juni festgestellt, beobachtet die Allianz die Situation in Syrien sehr genau“, teilte das Bündnis am späten Mittwochabend in Brüssel mit. Damals hatte es bereits nach dem Abschuss eines türkischen Kampfflugzeugs Beratungen nach Artikel vier des Nato-Vertrags gegeben. Diese Konsultationen kann ein Verbündeter beantragen, wenn ein Mitgliedsstaat „die Unversehrtheit des Gebiets, die politische Unabhängigkeit oder die Sicherheit“ des Landes als bedroht ansieht. Seit dem Beginn des Syrien-Konflikts im März 2011 war erst einmal ein ähnlicher Fall eingetreten: Im Juni hatte die Nato den Abschuss eines türkischen Kampfjets durch die syrische Luftwaffe verurteilt.

Noch vor Bekanntwerden des türkischen Gegenangriffs hatte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sich zutiefst besorgt über die Lage gezeigt. Die Türkei müsse alle Kommunikationskanäle zu syrischen Behörden offenhalten, um einen weiteren Aufbau von Spannungen zu vermeiden, sagte Ban nach Angaben eines Sprechers bei einem Telefonat mit dem türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu.

  • 04.10.2012, 10:13 UhrOelblase

    @ Bilderberger_Weltverschwoerung

    Schau mal. Die Libor-Manipulation ist nur die Spitze des Eisberges.

    Heute wissen alle: 15 Jahre lang wurde der Libor manipuliert. Damit wurden sämtliche strukturierten Finanzprodukte manipuliert - natürlich zum Nachteil der Anleger wie dich, die glauben alles ist Zufall. Es geht hier um Schädigung der Anleger in Höhe mehrerer Billionen €.

    Und ich sage dir mal was: die us-amerikanische Regierung macht genau das, was denen die Zionisten befehlen. Macht die us-amerikanische Regierung das nicht, landet das Gehirn des Präsidenten auf dem Asphalt.

    Die Ermordung von John Fitzgerald Kennedy wurde offensichtlich nicht durch Lee Harvey Oswald durchgeführt. Die Wahrheit ist dort zu finden, von wo aus der Jude Jacob Rubenstein gelenkt wurde.

  • 04.10.2012, 09:46 UhrN_K

    " Vergeltungsschläge der Türkei:
    . Nato verurteilt Syriens Angriffe "

    Es mag ja sein, daß die Granate(n) aus Syrien kam/en. Nur - wer sie abgefeuert hat, ist unbekannt.

    In diesem Zusammenhang darf daran erinnert werden:

    Der zahnlose Papiertiger namens NATO mußte den "Großen Bruder" USA zu Hilfe rufen, weil den "Friedensmissionaren" in Lybien die Munition ausging. Und SO WAS reißt die Klappe auf? (Thema für eine Büttenrede!)

    Im Zuge einer NWO unter US-Führung. sollen selbstverständlich (auch) die syrischen und iranischen Bodenschätze unter US-Ausbeutungsmonopol kommen. Nur wehren sich IR und SY, - und wie Rußland und China auf die US-Spielchen reagieren ist nicht bekannt,.

    Deutsche Soldaten wurden in polnische Uniformen gesteckt, um den Sender Gleiwitz zu überfallen. Dann wurde "zurückgeschossen" - der Beginn des 2. WK.

    Der "Dabbel-Juhu" hatte doch bereits 2001 abgewirtschftet und brauchte eine neue "Spielwiese". Er fand sie durch die inszenierte Sprengung des WTC und den dadurch erkärten neuen "Feind" ISLAM, personifiziert besonders durch BIN LADEN. Das ist nur zu verstehen als Ablenkungsmanöver von den verheerenden innenpolitischen (finanziellen) Zuständen der USA. Warum ausgerechnet BIN LADEN herhalten mußte ist insoweit unverständlich, weil zwischen den Familien Bush (Öl und Finanzen) und Bin Laden (Baugewerbe) seit langem handfeste Geschäftsbeziehungen bestanden.

    Wieviel "FALSE FLAG"-Operationen sollen eigentlich noch zur Volksverdummung ablaufen bis DIE Menschenschinder endlich die Menschheit in großem Stil abmurksen können? EINES sollte aber DENEN durch einen Blick in die Geschichtsbücher in Erinnerung gerufen werden: KEIN, aber auch GAR KEIN "Großreich" hat je übelebt - und die USA werden DA auch keine Ausnahme machen.


  • 04.10.2012, 08:32 Uhrpromotion_des_goldes_in_china

    inflate_or_die: das würde auch passen mit der Kampangne der chinesischen Regierung gegenüber seinen Bürgern, um möglichst viel Gold zu kaufen. Der Goldkauf wird ja in China schon seit längerer Zeit promotet.

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