Die Sprache einer Fachzeitschrift oder das Land, in dem sie herausgegeben wird, war kein relevantes Kriterium für die Journalauswahl. Es ging einzig um die wissenschaftliche Qualität und die internationale Sichtbarkeit der Zeitschriften, die anhand von Combes/Linnemer, Tinbergen und der IfW-Liste bewertet wurde.
Ziel des Handelsblatt-Rankings ist es, darzustellen, welche Ökonomen und Fakultäten in Deutschland auf internationalem Niveau forschen. Dafür ist es notwendig, sich auf internationale Journalrankings zu beziehen. Dies führt im Ergebnis dazu, dass nur englischsprachige Zeitschriften im Ranking berücksichtigt werden, da die internationale Wissenschaftssprache unumstritten englisch ist.
Wer seine Forschungsergebnisse auf deutsch publiziert, macht sie nur einem kleinen Teil der Fachwelt zugänglich und stellt sich nicht dem internationalen Wettbewerb. Einige wenige deutsche Publikationen sind in der Liste. Die anderen, die zum Teil auch englischsprachige Artikel abdrucken, haben ein zu geringes Renommee um international Beachtung zu finden.
