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27.10.2005 
Irans Präsident Ahmadinedschad: Schandfleck Israel tilgen

Redeauszüge: „Eine Welt ohne Zionismus“

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Mittwoch bei einer Konferenz in Teheran mit dem Titel „Eine Welt ohne Zionismus“ eine Vernichtung Israels befürwortet. Nachfolgend eine Übersetzung von Auszüge aus der Rede.

HB TEHERAN. „In diesen Tagen (im Fastenmonat Ramadan und vor der großen Jerusalem-Demonstration am 28. Oktober) sollte man den Hintergrund des Slogans „Nieder mit Israel“ auch richtig beleuchten. Der Staat Israel wurde von der globalen Arroganz (Imperialismus) mit dem Ziel gegründet, einen Brückenkopf in die islamische Welt hinein zu errichten, um sie zu bekämpfen. Was in Palästina vorgeht, ist de facto eine Schlacht zwischen dem Welt-Imperialismus und der Heiligen Front der islamischen Welt.

Der Imam (Ajatollah Khomeini) hatte das Verschwinden des Staates Israel von der politischen Bühne prophezeit, genauso wie er das Ende des Ostblocks und (des irakischen Machthabers) Saddam Husseins prophezeit hatte. Das mit dem Ostblock und Saddam ist eingetreten, sogar wir haben das erleben dürfen.

Inschallah (so Gott will) wird die Prophezeiung des Imams bezüglich der Vernichtung Israels durch kontinuierliche Weisheit der Palästinenser auch bald realisiert werden. Eine neue Welle (in Palästina) ist im Anmarsch, und es ist machbar, dass dieser Schandfleck (der Staat Israel) aus der islamischen Welt getilgt wird (...). Bloß sollte man sich mit politischen Details wie dem Abzug (der Israelis) aus dem Gazastreifen nicht blenden lassen.“

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